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Die prowestliche Führung in Kiew hat keinen Zugriff auf das Bergwerk.

Die prowestliche Führung in Kiew hat keinen Zugriff auf das Bergwerk. © Vladimir Vladimirov

Unfälle

Separatisten: Opferzahl nach Grubenunglück auf 32 gestiegen

Donezk (dpa) - Helfer haben nach der verheerenden Gasexplosion in einer Kohlegrube im Krisengebiet Ostukraine weitere Leichen geborgen. Ein Mensch werde noch vermisst, teilte der Chef der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter, Michail Wolynez, der Agentur Interfax zufolge mit.

ensch werde noch vermisst, teilte der Chef der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter, Michail Wolynez, der Agentur Interfax zufolge mit. Die regierungstreue Gebietsverwaltung hatte zuvor bereits von 33 Toten berichtet.

Zum Zeitpunkt der Explosion am Mittwoch befanden sich mehr als 200 Bergarbeiter unter Tage. Die meisten konnten sich retten. Ein Behördensprecher sagte, die Kohlegrube Sassjadko stelle vorerst die Förderung ein, bis die Ursache des Unglücks untersucht sei.

Weil die Mine in den von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebieten liegt, haben Rettungskräfte der Regierung in Kiew keinen Zugang zum Unglücksort. Der russische Zivilschutz kündigte an, ein Flugzeug mit Spezialisten stehe zum Abflug ins Krisengebiet bereit.

Präsident Petro Poroschenko ordnete eine landesweite Staatstrauer mit einer Schweigeminute zur Mittagsstunde an. Im ganzen Land sollen sie Flaggen auf halbmast wehen. Konzerte und große Sportereignisse wurden abgesagt.

dpa


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