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Wie in Amerika: Mit diesem Spezialfahrzeug rammte die Kölner Polizei das Eisentor zum Gelände der Hells Angels auf.

Wie in Amerika: Mit diesem Spezialfahrzeug rammte die Kölner Polizei das Eisentor zum Gelände der Hells Angels auf.
 © dpa

Kriminalität

Razzia bei den Hells Angels: Polizei stellt Waffen sicher

Martialische Einsatz: Mit Spezialgeräten und schwerer Bewaffnung stürmt die Polizei ein Vereinsheim der Hells Angels in Köln. Dort finden die Beamten auch Waffen.

Köln.  Bei einer Razzia im Vereinsheim der Hells Angels hat die Kölner Polizei eine scharfe Schusswaffe sowie Messer und Bargeld im Wert von mehreren Hundert Euro gefunden. Die Ermittlungen dauern an, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Behörde werde im Laufe des Donnerstags noch ausführlicher über den Einsatz berichten.

Bewaffnete Spezialkräfte der Polizei durchbrachen am Mittwoch gegen 21 Uhr mithilfe eines Spezialfahrzeugs das Eisentor des Vereinsheims und stürmten das Gelände. Dort wurden zwölf Personen angetroffen und vor Ort festgehalten, wie der Sprecher berichtete. Rund 100 Beamte waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

Die Polizei suchte nach Beweismitteln, nachdem vor knapp zwei Wochen rund 40 Hells Angels in der Kölner Innenstadt die Geburtstagsfeier eines Anführers der rivalisierenden Rockergruppe Bandidos angegriffen hatten. Sie hatten versucht einen Kontrollpunkt der Polizei zu durchbrechen, wurden jedoch von den Einsatzkräften aufgehalten. Nach dem Vorfall wurden Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Für den Einsatz am Mittwochabend gab es einen richterlichen Durchsuchungsbefehl.

Von Florian Pütz


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