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Rätseln über Leuchtphänomen im niedersächsischen Nachthimmel

Etwas „ungewöhnlich Helles“, „einen Feuerball“, oder ein „riesengroßes grünes Licht“ - in der Nacht zum Mittwoch haben Menschen in mehreren Regionen Niedersachsens ein Leuchtphänomen im Nachthimmel beobachtet. Um was es sich dabei gehandelt haben könnte, darüber können auch Experten bisher nur rätseln.

Braunschweig. „Die Sichtbedingungen und die Uhrzeit kurz nach 21 Uhr waren günstig. Es ist gut möglich, dass dieses Phänomen in einem Umkreis von 100 bis 300 Kilometern beobachtet wurde“, sagte Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Donnerstag.

Ein vom DLR betriebenes Feuerkugelnetzwerk schalte sich aber erst später bei astronomischer Dämmerung ein. Deshalb werde es keine Aufzeichnungen und Berechnungen der Flugbahn oder eines möglichen Einschlagortes geben. „Aus den Berichten lässt sich vorsichtig schließen, dass es ein Bolide gewesen sein könnte“, erklärt Köhler. Dabei handelt es sich um eine große, für ein bis zwei Sekunden auffallend leuchtende Feuerkugel. Was als Bestätigung dafür aber bisher fehle, sind Meldungen über einen lauten Knall, der beim Zerplatzen des Boliden entsteht. Auch glaubwürdige Hinweise auf einen möglichen Fall von Bruchstücken auf die Erde liegen nicht vor.

Die DLR-Experten halten es aber auch für unwahrscheinlich, dass es sich um Weltraumschrott gehandelt haben könnte. „Dafür fehlt das typische Beobachtungsmerkmal des Zerberstens der Feuerkugel in mehrere Leuchtkörper“, erklärt Köhler.


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