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Panorama Psychologen betreuen Klinik-Mitarbeiter nach Babytod
Nachrichten Panorama Psychologen betreuen Klinik-Mitarbeiter nach Babytod
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19:56 23.08.2010
Pressekonferenz im Mainzer Uni-Klinikum Quelle: dpa
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Die pharmazeutisch-technischen Assistenten hätten am Freitag eine Nährlösung für elf Kinder auf der Intensivstation hergestellt, sagte die Direktorin der Klinik- Apotheke, Professorin Irene Krämer, am Montag in Mainz. In dieser Nährlösung wurden später Darmbakterien entdeckt. Wie es zu der Kontamination im Reinraum kommen konnte, ist laut Klinik weiter unklar. „Wir können hier im Moment noch keine Ursache ausschließen“, sagte der Medizinische Vorstand, Professor Norbert Pfeiffer.

Insgesamt elf Kinder - darunter zehn Säuglinge - hatten die verunreinigte Nährlösung am Freitagabend bekommen. Zwei Babys mit schweren Vorerkrankungen starben am Samstag. Am Montag schwebte ein Baby weiter in Lebensgefahr. Bei weiteren vier kleinen Patienten sei der Zustand kritisch, sagte Pfeiffer. Die Familien der Kinder können sich ebenfalls psychologisch betreuen lassen.



Die Kontaminierung der Nährlösung war nach der Analyse einer sogenannten Sicherheitsrücklage am Samstag festgestellt worden. In der Lösung wurden zwei verschiedene Keime entdeckt. Einer konnte der Klinik zufolge als „Enterobacter cloacae“ identifiziert werden, das andere Bakterium sei noch nicht spezifiziert.

Mit der Verabreichung hätte nicht bis zur Vorlage der Analyse gewartet werden können, weil diese Bakterien nicht so schnell nachweisbar seien und gleichzeitig die Infusionen hoch aktuell hergestellt werden müssten, hieß es. Nach Auskunft der Klinik wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als 90 000 Misch- Infusionslösungen auf diesem Weg hergestellt und in keiner Kontrolllösung eine Keimbelastung gefunden. dpa

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