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Panorama Panik bei schwerem Erdbeben auf den Salomonen
Nachrichten Panorama Panik bei schwerem Erdbeben auf den Salomonen
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15:23 04.01.2010
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HONIARA. Ein schweres Erdbeben hat am Montag auf den südpazifischen Salomonen-Inseln mehr als 500 Häuser zerstört und für Panik gesorgt. Getötet worden sei nach ersten Erkenntnissen aber glücklicherweise niemand, teilte das Nationale Katastrophenschutzzentrum in der Hauptstadt Honiara mit. Das Beben der Stärke 7,2 weckte Erinnerungen an einen Tsunami, durch den im April 2007 mehr als 50 Menschen getötet wurden.

Das Epizentrum des Bebens lag etwa 30 Kilometer unter dem Meeresboden rund hundert Kilometer südöstlich der Stadt Gizo, wie das US-Institut für Geologische Überwachung mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben, auf den betroffenen Inseln stürzten aber hunderte Häuser ein. „Das Erdbeben verursachte nur eine kleine Welle, einige Leute erlitten leichte Verletzungen, als sie in Panik davon rannten“, berichtete Julian Makaa vom Katastrophenschutzzentrum.

Eine genaue Schadensbilanz war zunächst schwer zu erstellen, da einige der betroffenen Inseln und Inselchen relativ abgeschieden sind. „Es sind wohl etwa 500 Häuser betroffen“, sagte Makaa nach einem Flug über die Region. Die Panik wurde auch durch die Erinnerung an den April 2007 ausgelöst. Damals war Gizo, die zweitgrößte Stadt der Inselgruppe mit 6000 Einwohnern, nach einem Beben der Stärke 8,0 von einem Tsunami getroffen worden. 52 Menschen starben, tausende wurden obdachlos. afp

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