Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Neuer Vorschlag zur Rettung der Kumpel
Nachrichten Panorama Neuer Vorschlag zur Rettung der Kumpel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:24 13.09.2010
An der Mine: Angehörige und Touristen legen Glücksbringer für die eingeschlossenen Arbeiter ab. Quelle: afp
Anzeige

COPIAPO. Er habe der Regierung den Vorschlag für einen „Plan D“ am Sonntagabend unterbreitet, sagte Miguel Fort am Montag. Die chilenischen Behörden lehnten den Plan jedoch ab, wie der Leiter der Bergungsarbeiten, René Aguilar, sagte. Der Vorschlag sei „gefährlich und nicht umsetzbar“.

Nach den Plänen Forts sollten sich die Grabungsteams erneut einen Weg durch den verschütteten Hauptzugang der Unglücksmine bahnen und  letztlich durch den Rauchabzugsschacht zu den in 700 Meter Tiefe eingeschlossenen Kumpeln vordringen. Der Schornsteinschacht existiere nicht mehr und sei „komplett verschüttet worden“, sagte Aguilar dazu. „Die Mine ist verschlossen.“

Im Zuge von „Plan A“ und „Plan B“ hatten die Rettungsteams bereits  zwei Bohrungen gestartet. „Plan B“ wurde am Mittwoch in einer Tiefe von 268 Metern vorerst gestoppt, da Metallbruchstücke des Bohrkopfs den Weg blockieren. Dagegen schreitet der vor zwei Wochen eingeläutete „Plan A“ voran. 231 Meter der anvisierten Bohrstrecke von 702 Metern wurden bereits zurückgelegt. „Plan C“, bei dem eine Ölbohrmaschine mit der Standfläche eines Fußballfeldes zum Einsatz kommen wird, soll Ende der Woche beginnen und je nach Gesteinsart 20 bis 40 Meter am Tag zurücklegen. afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim Absturz eines venezolanischen Passagierflugzeugs sind nach offiziellen Angaben zwei Insassen ums Leben gekommen; mindestens 21 der 51 Menschen an Bord überlebten. 

13.09.2010

 Seit der Fußball-WM vor vier Jahren wird der nächste Halt in ICE und Intercity auch auf Englisch durchgesagt. Vielen Reisenden war das aber „too much“. Künftig soll es seltener heißen: „Thank you for travelling“.

13.09.2010

In Frankreich haben die Behörden den ersten Fall von Dengue-Fieber bekanntgegeben, der nicht eingeschleppt worden ist. Es gilt als die häufigste von Mücken übertragene Virus-Infektion weltweit. 

13.09.2010
Anzeige