Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Nach Loveparade-Tragödie: Staatsanwaltschaft ermittelt
Nachrichten Panorama Nach Loveparade-Tragödie: Staatsanwaltschaft ermittelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:27 25.07.2010

Duisburg. „Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat sofort ein Ermittlungsverfahren eingeleitet“, sagte Detlef von Schmeling vom Polizeipräsidium Duisburg am Sonntag. Die meisten Toten seien auf der westlichen Seite der Zugangsrampe gefunden worden. 16 Opfer seien bislang identifiziert, die Angehörigen seien informiert. Unter den Opfern befanden sich demnach auch ein Niederländer, ein Australier, ein Italiener und ein Chinese.

Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, verkündete das „Aus“ der Technoparade. „Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären“, sagte er. „Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollständig aufzuklären.“

Bei der Loveparade in Duisburg hat es nach Angaben der Polizei bei einer Massenpanik mindestens 15 Tote gegeben. Vor dem Eingang zum Gelände sei es bei den Wartenden in einem Tunnel zur Panik gekommen.

Der Leiter der Duisburger Krisenstabs, Wolfgang Rabe, erklärte, er habe am Sonntagmorgen alle seine Unterlagen der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt. Vor der Presse wollte er wegen der bereits begonnenen Ermittlungen keine weitere Aussagen machen.

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) zeigte sich tief erschüttert. „Die Trauer vermag ich nicht in Worte zu kleiden, dieses Unglück ist so entsetzlich, dass man es nicht in Worte fassen kann“. Er warnte vor voreiligen Schuldzuweisungen. Die Staatsanwaltschaft müsse ermitteln, den Behörden seien Akten dazu übergeben worden

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Panorama Internationale Pressestimmen - "Deutschland, Blutbad der Musik"

Die Loveparade bestimmte am Sonntag auch die Schlagzeilen im Ausland. Viele Medien sehen die Organisatoren als Schuldige.

25.07.2010

Das Ausmaß der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg ist noch größer als zunächst angenommen: Mindestens 19 Tote und 342 zum Teil schwer Verletzte meldete die Polizei am Sonntag als Bilanz der Massenpanik vom Abend zuvor.

25.07.2010

Die Aufregung um die Flatrate-Bordelle war groß. Nach viel politischem Wirbel im vergangenem Jahr kommt die Betreiberin der vier „Pussy Clubs“ nun mit einer vergleichsweise milden Strafe davon. Eine Menschenhändlerin ist sie nicht - sie hat Sozialabgaben veruntreut.

23.07.2010