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Panorama Museum stellt angeblich Seife aus Berlusconis Fett aus
Nachrichten Panorama Museum stellt angeblich Seife aus Berlusconis Fett aus
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23:19 08.10.2010
Zum Wegsehen, Herr Berlusconi: Ein Museum in Zürich stellt angeblich eine Seife aus Körperfett des italienischen Ministerpräsidenten aus.
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Zürich. „Die Ausstellung zeigt das Werk ’Mani Pulite’  (Saubere Hände), eine Seife, die wahrscheinlich aus dem Fett Silvio Berlusconis hergestellt wurde“, teilte das Migros-Museum für  Gegenwartskunst am Freitag in Zürich mit. Nachdem der Regierungschef sich im Jahr 2004 in einer Klinik im Tessin das Fett  habe absaugen lassen, sei der Schweizer Künstler Gianni Motti über einen Angestellten der Einrichtung an das Fett gelangt und habe daraus die Seife hergestellt.

“’Mani Pulite’ ist ein ironischer Kommentar für einen  tragikomischen Politiker, der seine Verjüngung in den Medien  ausbreitet“, erklärte das Museum weiter. Die 1,8 Zentimeter hohe, 8,2 Zentimeter lange und 4,9 Zentimeter breite weißliche Seife werde zum ersten Mal ausgestellt, seit sie ein privater Kunstliebhaber im Jahr 2005 bei der Messe Art Basel gekauft habe.  Während die betroffene Klinik die Behauptungen des Künstlers stets zurückgewiesen hatte, hielt dieser sie in der Freitagsausgabe der schweizerischen Tageszeitung „Le Matin“ aufrecht. „Damals haben mir  bestimmte Menschen gesagt, alles sei falsch. Aber nein, das ist  wirklich das Fett von Berlusconi“, versicherte Motti und schlug zum  Beweis einen DNA-Test vor.

Motti, dessen Kunst von traditionellen Normen stark abweicht, hatte unter anderem im November 1997 auf sich aufmerksam gemacht, als er sich in eine UN-Sitzung zu Menschenrechtsfragen  geschmuggelt, das Wort ergriffen und damit eine  Sitzungsunterbrechung bewirkt hatte. afp

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