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Panorama Münchner Sicherheitspanne war Fehlalarm
Nachrichten Panorama Münchner Sicherheitspanne war Fehlalarm
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16:24 24.01.2010
Fehlalarm: Die Räumung des Münchner Flughafens war übertrieben.  Quelle: dpa
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MÜNCHEN. Vielmehr sei er wie alle anderen Passagiere später nochmals in aller Ruhe durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Das sei auf Videoaufnahmen zu erkennen, sagte Behördensprecher Heinrich Schuster. Auch der ursprüngliche Verdacht auf Sprengstoff in seinem Laptop habe sich nicht bestätigt. Bei weiteren Kontrollen des verdächtigen Notebooks seien keine Hinweise mehr gefunden worden.

Am Mittwochnachmittag waren Teile des Terminals II evakuiert worden, nachdem das Flughafenpersonal Alarm wegen eines mutmaßlichen Sprengstoff-Fundes geschlagen hatte. Ein Unbekannter sei von der Sicherheitskontrolle in den nicht-öffentlichen Bereich des Flughafens gelangt, nachdem an seinem Laptop Substanzen gefunden worden waren, die auf Sprengstoff deuteten, hatte die Polizei zuerst mitgeteilt.

Hatte es zunächst geheißen, der Mann sei weggerannt, zeigen die Videoaufnahmen laut Schuster ein anderes Bild: Der Passagier sei ohne Eile nach der Kontrolle in einen Duty-Free-Shop gegangen. Als das Gebäude geräumt wurde, habe er es wie alle anderen auch verlassen. Nach Aifhebung der Sperrung sei er dann um kurz nach 21 Uhr zum zweiten Mal durch die Kontrollen gegangen. „Er schaut harmlos aus“, sagte der Behördensprecher Schuster. „Offenbar wusste er nicht einmal, dass er selbst am Nachmittag mit seinem vorzeitigen Verlassen des Kontrollbereichs die Großaktion ausgelöst hatte“, erklärte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand in der Mitteilung.

Auch die Bundespolizeiinspektion am Flughafen München geht mittlerweile von einem Fehlalarm bei dem mutmaßlichen Sprengstoff- Fund aus, wie ein Sprecher am Sonntag bestätigte. Vermutlich habe der Passagier gar nicht gewusst, was er angerichtet habe. Allerdings wird dennoch weiter nach dem Mann gesucht, um den Vorfall endgültig zu klären. Die Vermutungen bislang seien „sehr spekulativ“. Der Sprecher betonte jedoch erneut, dass strafrechtlich derzeit nichts gegen den Mann vorliege. Hillenbrand erklärte, der Vorfall werde trotz der Entwarnung konsequent aufgearbeitet. Jedes Detail des Ablaufs werde auf Verbesserungsmöglichkeiten geprüft. dpa

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