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Panorama Missbrauch auch bei den Domspatzen?
Nachrichten Panorama Missbrauch auch bei den Domspatzen?
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20:59 04.03.2010
Auch bei den berühmten Regensburger Domspatzen soll es Verdachtsfälle von Missbrauch geben. Quelle: dpa
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Hamburg. Der Missbrauchsskandal, der die katholische Kirche erschüttert, hat jetzt auch die weltberühmten Regensburger Domspatzen erreicht. Ein Sprecher des Bistums Regensburg sagte am Donnerstag, dass es in den 50er und 60er Jahren auch bei dem Knabenchor Missbrauch gegeben haben soll. „Wir wollen das transparent untersuchen“, sagte Bistumssprecher Clemens Neck.

Das Bistum Regensburg werde eine Kommission einrichten, die alte Akten und Archive durchgehen soll. Insgesamt liegen dem Bistum mehrere Hinweise auf Fälle zwischen den Jahren 1958 und 1973 vor. An diesem Freitag (10.00) sollen weitere Informationen bekanntgegeben werden. Die Domspatzen, die weltweit auftreten, haben in Regensburg ein eigenes Musikgymnasium und Internat. Von 1924 bis 1963 war Theobald Schrems Domkapellmeister, von 1964 bis 1994 leitete der Bruder von Papst Benedikt XVI., Georg Ratzinger, die Domspatzen.

Ebenfalls an diesem Freitag (11.00) wird mit Spannung der vorläufige Abschlussbericht zu den sexuellen Übergriffen im bayerischen Kloster Ettal erwartet. Nach Informationen des „Münchner Merkur“ (Freitag) soll es bei der Razzia der Staatsanwaltschaft in dieser Woche in der Abtei um Kinderpornografie gegangen sein. Ein Mönch soll eingeräumt haben, dass er entsprechende Filme aus dem Internet geladen hat. Das Kloster, zu dem ein Internat und ein Gymnasium gehören, hatte mindestens zwei Missbrauchsfälle eingeräumt. dpa

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