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Bei Pedrógão Grande

Mindestens 57 Tote bei Waldbränden in Portugal

Schwere Waldbrände haben in Portugal mindestens 57 Menschen das Leben gekostet. Rund 600 Feuerwehrmänner waren im Einsatz gegen die Brände, die in der Gegend um die Stadt Pedrógão Grande wüteten, etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon.

Lissabon.  Ein Mitarbeiter des Innenministeriums erklärte am Sonntag, 18 Menschen seien in ihren Autos getötet worden, als Flammen auf eine Straße zwischen Figueiró dos Vinhos und Castanheira de Pera übergriffen hätten. Drei weitere Menschen seien in Figueiró dos Vinhos einer Rauchvergiftung erlegen. Nach Angaben des Rundfunksenders RTP wurden zudem etwa 20 Menschen verletzt, darunter sechs Feuerwehrmänner. 14 der Verletzten befänden sich in einem lebensgefährlichen Zustand.

Der portugiesische Ministerpräsident Antonio Costa sprach von der größten Tragödie seit Jahren. Die Behörden bemühten sich derzeit um eine rasche Identifizierung der Opfer. Spanische Rettungskräfte wollten die Brandbekämpfung unterstützen, sagte Costa.

Fernsehbilder zeigten eine gewaltige Feuerwand, die in der waldreichen Region selbst die Baumwipfel erreichte. In den vergangenen Tagen war es in Portugal mit Temperaturen von bis zu 40 Grad sehr heiß. In den trockenen Sommermonaten kommt es dort immer wieder zu Waldbränden.

Von RND/dpa


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