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Panorama Mindestens 44 Tote bei Erdrutschen
Nachrichten Panorama Mindestens 44 Tote bei Erdrutschen
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23:35 06.09.2010
Guatemala: Helfer bergen Opfer des Erdrutsches.  Quelle: dpa

SOLOLA. Präsident Alvaro Colom besuchte  eine der Unglücksstellen und sprach von einer „nationalen Tragödie“. Die Rettungskräfte suchten am Montag nach möglichen Überlebenden der knapp 200 Erdrutsche, die sich nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde am Wochenende im ganzen Land ereigneten. Medien berichteten entgegen der offiziellen Angaben sogar von bis  zu 80 Toten.

Allein in Solola westlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt bargen  Rettungskräfte 24 Leichen aus einer 300 Meter tiefen Schlucht neben  der Fernstraße Panamericana. Insgesamt wurden dort nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Menschen unter Schlammmassen begraben, als sie  den Insassen von fünf Autos und einem Bus helfen wollten, die von einem vorherigen Erdrutsch verschüttet worden waren.

Präsident Colom verglich das Ausmaß der Katastrophe mit dem Tropensturm „Agatha“, durch den im Mai 165 Menschen starben. „Es ist eine nationale Tragödie“, sagte er am Sonntag bei einem Besuch in Solola. „Allein an diesem Wochenende gab es Schäden wie bei Agatha.“ Der Präsident hatte am Samstag den Notstand verhängt und  erklärt, das Land habe nach dem Sturm kein Geld mehr für die  Katastrophenbekämpfung.

Ungewöhnlich heftige Regenfälle haben in den vergangenen Monaten auch in anderen Ländern Zentralamerikas Zerstörungen angerichtet. In Honduras starben 55 Menschen, in Nicaragua mindestens 40, in El Salvador kamen neun Menschen ums Leben und in Costa Rica drei. Bis Ende Oktober sind weitere starke Regenfälle zu erwarten. afp

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