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Panorama Militärtransporter A400M hebt mit über zweijähriger Verspätung ab
Nachrichten Panorama Militärtransporter A400M hebt mit über zweijähriger Verspätung ab
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13:06 11.12.2009
Start zum Jungfernflug: Der Militärtransporter A 400 M. Quelle: ddp

Sevilla. Vor Tausenden geladenen Gästen und Journalisten war die Maschine vom Werksfluglatz in Sevilla gestartet. Es handelt sich um das größte und aufwendigste europäische Militärprojekt. Sieben Nationen - Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, die Türkei, Belgien und Luxemburg - haben 180 Maschinen zum Preis von mehr als 20 Milliarden Euro bestellt. Deutschland hat mit 60 Flugzeugen die größte Order abgegeben.

Mit Spannung beobachteten die Zuschauer, wie der A400M mit seinen vier mächtigen Propellern seine Kreise über Sevilla drehte. Seit Jahren gibt es zwischen den europäischen Regierungen und den Flugzeugbauern, dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS und dessen Tochter Airbus, einen Milliardenpoker um die enorm gestiegenen Kosten. Die entscheidende Frage lautet: Wer übernimmt die entstandenen Mehrkosten in Höhe von 5,3 Milliarden Euro? Davon könnten auf Deutschland bis zu 1,7 Milliarden Euro entfallen.

Airbus kann die zum vereinbarten Gesamtpreis zugesagten Leistungen nicht erbringen. Voraussichtlich Ende des Jahres wollen die Verteidigungsminister der sieben Länder die endgültige Entscheidung treffen, ob sie trotz aller finanziellen Probleme an dem Prestigeprojekt festhalten oder darauf verzichten wollen.

ddp

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