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Panorama Mehrere Tote bei Lawinenabgängen
Nachrichten Panorama Mehrere Tote bei Lawinenabgängen
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13:29 05.02.2010
Lawine: Ein Helfer auf der Suche nach Verschütteten.  Quelle: dpa
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Wien. Ein Snowboarder aus Ludwigsburg (Baden-Württemberg) wurde im Kleinwalsertal 600 Meter von einer Lawine mitgerissen, die er vermutlich mit seinen drei Begleitern abseits der markierten Pisten selbst ausgelöst hatte. Der 22-Jährige wurde eineinhalb Meter tief verschüttet und war bei seiner Bergung bereits bewusstlos. Er starb im Krankenhaus. Seine drei Begleiter kamen anscheinend mit dem Schrecken davon.

Im Zillertal wurden zwei deutsche Tourengeher aus Bayern verschüttet. Dem Mann gelang es nach Stunden, einen Notruf über sein Handy abzusetzen. Er wurde am Donnerstagabend lebend geborgen, für seine Freundin kam jede Hilfe zu spät. Bereits am Mittwoch waren zwei junge Deutsche aus Lindau am Bodensee im Bregenzerwald in einer Lawine gestorben.

Im Salzburger Pongau kamen am Donnerstag zwei vermutlich aus Oberösterreich stammende Snowboarder ums Leben, als sie auf freiem Gelände von einer Lawine begraben wurden. Ein Freund hatte am Abend Alarm geschlagen, nachdem die Wintersportler nicht zurückgekehrt waren. Auch für eine 29-jährige Oberösterreicherin kamen die Retter zu spät.

In den Allgäuer Alpen verschüttete eine Lawine am Donnerstag drei britische Armeeangehörige, die bei Oberstdorf an einem Skitourenlehrgang teilnahmen. Zwei der Verunglückten konnten lebend geborgen werden, für einen dritten kam jede Hilfe zu spät, teilte die Polizei am Abend in Kempten mit. Der Mann gehörte zu einer 27- köpfigen Gruppe, die auf einer Skitour am Riedbergerhorn war. Die von Führern begleiteten und gut ausgerüsteten Soldaten waren auf einem einwöchigen Lehrgang im Allgäu.

Bei zahlreichen weiteren Lawinenabgängen in Österreich kamen Skifahrer mit dem Leben davon. Eine 39-jährige Skitourengeherin wurde von ihrer 37-jährigen Freundin mit bloßen Händen ausgegraben. Die Österreicherin war etwa 30 Meter vom Schnee mitgerissen worden, nur „eine Hand ragte noch aus dem Schnee“, berichtete die Nachrichtenagentur APA am Freitag. Sie war zwar zunächst bewusstlos, blieb aber unverletzt und konnte später allein ins Tal absteigen. Die Suche nach einem Wintersportler in Lackenhof am Ötscher blieb bis Freitagmittag erfolglos. Der 40-Jährige wurde seit Donnerstagnachmittag vermisst. dpa

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