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Panorama Mathieu Carrière: "Ich werde mich bei Peer entschuldigen"
Nachrichten Panorama Mathieu Carrière: "Ich werde mich bei Peer entschuldigen"
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12:53 28.01.2011
Mathieu Carrière Peer und Kusmagk - anfangs waren Sie im Dschungel noch beste Freunde.

Von Verena Koll

Nach 14 Tagen im Dschungel-Camp, was überwiegt: die Freude, reingegangen, oder die, wieder draußen zu sein?

Die Freude, reingegangen zu sein, ist auf jeden Fall größer. Es war toll! Ein Trip, ein einziger Riesentrip! Und der Entzug hat nebenbei auch geklappt: Nix mehr rauchen, nur wenig essen, ich hab drei Kilo abgenommen. Dazu der Regenwald – es war wundervoll.

Ein Trip hat allerdings für gewöhnlich Höhen und Tiefen.

Es war aber kein Horror-Trip.

Nicht einmal in der Auseinandersetzung mit Sarah Knappik? Gegen Ihre Camp-Kollegin hat sich die komplette Gruppe gewandt, Sie haben sie gebeten zu gehen. Das hat sie dann auch getan.

Ich habe mich vor sie hingekniet und sie zum Verlassen des Camps aufgefordert, weil ich sie höflich bitten wollte. Ich wollte ihr die Möglichkeit geben, die Entscheidung selbst zu treffen. Sie tut mir leid. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass sich Sarah mit dem Dschungel-Camp auf etwas eingelassen hatte, das für sie eine Nummer zu groß war. Ich hatte das Bedürfnis, das Mädchen vor sich selbst zu schützen.

Und wie war es mit Peer Kusmagk? Mit ihm haben Sie sich zunächst gut verstanden, dann aber auch überworfen.

Das mit Peer hat mir sehr wehgetan, und ich weiß jetzt: Das war teilweise meine Schuld. In der Krise mit Sarah habe ich ihn verletzt, ich habe mich zu sehr auf die Seite der Gruppe geschlagen, das tut mir leid. Ich werde mich bei Peer entschuldigen, wenn er aus dem Camp kommt. In ihm habe ich einen Freund gefunden, wir hatten sehr viel Spaß miteinander, wir waren wie Dick und Doof. Unsere Gespräche haben mir wirklich sehr viel gegeben.

Und was halten Sie von der Beziehung zwischen Indira Weis und Jay Khan? Sarah hatte den beiden vorgeworfen, die Küsse im Dschungelteich, das Händchenhalten – alles sei nur gespielt.

Was zwischen zwei Menschen vor sich geht, davon hat ein Dritter nie eine Ahnung. Darum maße ich mir auch nicht an, darüber zu spekulieren.

Diplomatische Antwort. Hat es Sie stark gemacht, dass Sie in Ilten aufgewachsen sind?

Sie meinen, meine Erfahrung mit Irrenhäusern?

Wilde Tiere, nervenaufreibende Prüfungen und im Zweifel nur Reis und Bohnen auf dem Tisch - der Dschungel geht in die fünfte Runde! Und das sind die elf Stars, die sich 2011 auf das große Dschungelabenteuer einlassen.

Ihr Vater hat in Ilten als Psychiater gearbeitet, Sie haben als Kind mit schizophrenen Patienten gespielt.

Das hat mich Toleranz gelehrt. Sicher, Ilten hat mich stark gemacht für den Dschungel. Und ich bin wohl als Einziger ohne Ehrgeiz da reingegangen. Ich wollte nur der nette Onkel sein, und das hat funktioniert. Wir haben in den unterschiedlichsten Besetzungen wundervolle Gespräche geführt.

Altkommunarde Rainer Langhans zeigte sich enttäuscht darüber, dass so viel zusammengeschnitten worden ist.

Das weiß man ja vorher, es wird etwa ein Prozent von dem gesendet, was passiert. Aber das gehört zur Show. Und es ändert überhaupt nichts daran, dass wir das stärkste Dschungelteam aller Zeiten waren.

Mit durchschnittlich gut acht Millionen Zuschauern.

Toll, oder? Hollywood ist ein Furz dagegen!

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