Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Maserati fährt bald Touristen durch Berlin
Nachrichten Panorama Maserati fährt bald Touristen durch Berlin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:21 22.02.2010
BALD TOURISTENATTRAKTION: Der Maserati der Treber-Hilfe in Berlin. Quelle: dpa
Anzeige

BERLIN. Bislang hatte der Geschäftsführer die Nutzung des teuren Wagens, der auf die Treberhilfe zugelassen ist, verteidigt. Nun der Sinneswandel: „Ein Maserati als Dienstwagen ist keine gute Idee für die Spendenlandschaft Deutschlands“, gab er sich reumütig. Weil er den sozialen Einrichtungen Berlins nicht schaden wolle, gebe er den Dienstwagen auf.

Der Maserati der Einrichtung war im Juni vergangenen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern geblitzt worden. Weil die Behörden den Fahrer nicht ermitteln konnten, soll die GmbH künftig ein Fahrtenbuch führen. Gegen diese Auflage hatte die Gesellschaft zunächst geklagt. So war die Affäre um den teuren Dienstwagen ans Licht gekommen. Am Montag erklärte Ehlert: „Das Auto bekommt ein Fahrtenbuch“. Ob der Gerichtstermin am 24. Februar wie geplant stattfindet, steht noch nicht fest.

Den Maserati habe er 2007 nur angeschafft, um zu provozieren und eine Debatte über soziale Arbeit in Deutschland loszutreten, sagte Ehlert. „Ich bin dagegen, dass die soziale Wirtschaft sich in Sack und Asche kleiden muss.“ Das Diakonische Werk in Berlin, zu dem die Treberhilfe gehört, hatte zuletzt Transparenz in Sachen Dienstwagen-Affäre gefordert. Auch wenn der Ton zwischen der Dachorganisation und der Treberhilfe in den vergangenen Tagen härter geworden war, bestand Ehlert darauf: „Rücktrittsforderungen hat es mir gegenüber nie gegeben.“ dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Rund drei Wochen nach dem Bekanntwerden der ersten Fälle sexuellen Missbrauchs in Schulen des katholischen Jesuiten-Ordens haben die deutschen Bischöfe bei den Betroffenen um Vergebung gebeten.

22.02.2010

Mit einer Eisenstange hat ein Vater in Kassel seinen dreijährigen Sohn erschlagen und seinen fünfjährigen Sohn lebensgefährlich verletzt. Anschließend habe sich der 42-Jährige das Leben genommen, teilte die Polizei mit.

22.02.2010

Zwei Monate nach einer Riesenpanne  an Weihnachten haben erneut hunderte Zugfahrer auf der Strecke zwischen Paris und London festgesessen. Ein aus Frankreich kommender Eurostar-Zug blieb am späten Abend mit 740  Menschen an Bord in der britischen Grafschaft Kent stehen, wie die  Betreibergesellschaft mitteilte.

22.02.2010
Anzeige