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In Dänemark steht seit Dienstag ein Rentner vor Gericht – er soll in 346 Fällen Vergewaltigungen und sexuellen Missbrauch von Kindern über das Internet bestellt haben.

In Dänemark steht seit Dienstag ein Rentner vor Gericht – er soll in 346 Fällen Vergewaltigungen und sexuellen Missbrauch von Kindern über das Internet bestellt haben.
 © Finn

Prozess in Dänemark

Mann soll Vergewaltigung von Kindern bestellt haben

Erschütternder Fall aus Dänemark: In Glostrup steht ein Rentner vor Gericht, weil er über das Internet die Vergewaltigung und den sexuellen Missbrauch von Kindern bestellt haben soll. Am heimischen Computer soll er live dabei zugesehen haben, wie die Opfer missbraucht wurden.

Glostrup.  Dem Mann wird ein unglaubliches Verbrechen vorgeworfen: Er soll jahrelang die Vergewaltigung und den sexuellen Missbrauch von Kindern über das Internet bestellt haben. Die Anklage spricht von insgesamt 346 Fällen. Dafür muss sich der 70-Jährige seit diesem Dienstag in der Gemeinde Glostrup im Nordosten des Landes vor Gericht verantworten.

Vorwurf lautet: Vergewaltigung auf Bestellung

Der Mann habe die Taten, die sich zwischen 2011 und 2016 auf den Philippinen abgespielt haben sollen, über einen Livestream verfolgt, heißt es in der Anklage. Von seinem Computer in einem Kopenhagener Vorort aus habe er bestimmen können, was mit den Kindern passieren solle.

Im Februar 2016 war der 70-Jährige wegen des Vorwurfs der „Vergewaltigungen auf Bestellung“ festgenommen worden. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Die meisten Fälle gibt der Mann zu. Für den Prozess sind 41 Verhandlungstage geplant. Ein Urteil soll im Juni fallen.

Von dpa/RND

Glostrup, Dänemark

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