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Panorama Lüneburger Heide blüht in voller Pracht
Nachrichten Panorama Lüneburger Heide blüht in voller Pracht
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19:54 15.09.2010
Blüht in voller Pracht: Lüneburger Heide Quelle: Dröse

Als Faustregel für die Blütezeit gilt eigentlich „8. 8. bis 9. 9.“. Grund für die erhebliche Verspätung in diesem Jahr ist die Kombination aus lang anhaltendem Winter, kaltem Frühjahr sowie Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten, sagt Mathias Zimmermann vom Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide.

Der Regen im August brachte schließlich die Natur zum Blühen: „Da hat sich das trockenfeste Heidekraut massiv regeneriert und vier Wochen später als sonst zur Blüte gebracht“, erklärt Zimmermann. Dafür wird das violette Farbenspiel noch bis Anfang Oktober zu bewundern sein.

Auf die Besucherzahlen hat sich die späte Blütezeit glücklicherweise kaum ausgewirkt, freut sich Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, die die touristischen Angebote des größten Reisegebiets Niedersachsens in einer Dachorganisa­tion bündelt: „2009 konnten wir knapp sechs Millionen Übernachtungen verzeichnen.

Und derzeit sieht es danach aus, als könnten wir das Vorjahresniveau halten.“ Als Tourismusgebiet ist die Lüneburger Heide damit inzwischen die zweiterfolgreichste Binnenregion Deutschlands (nach der Bodenseeregion).

Heide-Experte von dem Bruch empfiehlt Besuchern, die es jetzt in die Heide zieht, einen Ausflug nach Schneverdingen in der Os­terheide. Dort blühe die Heide im Moment besonders prächtig und das umliegende Landschaftsschutzgebiet lasse sich besonders gut mit dem Rad oder zu Fuß erkunden, wirbt der Geschäftsführer.

Das nahegelegene Pietzmoor mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre biete zusätzliche landschaftliche Abwechslung. Weitere Attraktionen sind das Heimatmuseum De Theeshof sowie das Walderlebniszentrum Ehrhorn No. 1. Familien mit kleinen und großen Jungs empfiehlt von dem Bruch einen Abstecher nach Munster zum Deutschen Panzermuseum. Das zeigt die Entwicklung der Truppengattungen der deutschen gepanzerten Kampftruppen und der Panzeraufklärungstruppe von 1917 bis in die Gegenwart.

Ausführliche Infos über weitere Ausflugsziele, Radtouren und Wanderwege gibt es hier im Internet.

(Robert Arndt)

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