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Panorama Macron will Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen lassen
Nachrichten Panorama Macron will Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen lassen
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20:32 16.04.2019
Schon am Montagabend besucht Frankreichs Präsident Macron die Kathedrale Notre-Dame. Nun kündigte er einen Zeitplan für den Wiederaufbau an. Quelle: Philippe Wojazer/Pool Reuters/AP/dpa
Paris

Ein verheerendes Feuer hat die weltberühmte Pariser Kathedrale Notre-Dame zu großen Teilen zerstört. Über Stunden schlugen am Montagabend Flammen lichterloh aus dem Dachstuhl des Wahrzeichens der französischen Hauptstadt, über dem monumentalen Sakralbau war eine riesige Rauchsäule zu sehen. Der kleine Spitzturm in der Mitte des Dachs brach zusammen. Am Vormittag teilte die Pariser Feuerwehr mit, dass der Brand vollständig gelöscht sei. Viele der wertvollen Schätze konnten aus der Kathedrale gerettet werden. Schon am Dienstag untersuchten Gutachter das historische Gebäude.

Im Video: Feuer in Kathedrale Notre-Dame unter Kontrolle

Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP könnte der Brand mit Renovierungsarbeiten zusammenhängen. Er sei auf dem Dachboden der Kathedrale ausgebrochen und gegen 18.50 Uhr entdeckt worden.

In der Kathedrale Notre-Dame in Paris ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen.

Hier gibt es alle Entwicklungen im Live-Blog

  • 16.04.19 18:46
    Macron: Kathedrale soll schöner werden als zuvor

    Jetzt liegen verkohlte Holzbalken vor dem Altar von Notre-Dame - nach dem Wiederaufbau in fünf Jahren soll die Kathedrale noch schöner sein als vorher, kündigte Macron in seiner Fernsehansprache an. Die Verkündung seiner Reformmaßnahmen im Zuge der „Nationalen Debatte“ verschob Macron auf unbestimmte Zeit. Im Moment sei nicht die richtige Zeit dafür, sagte der Präsident.

    • Der Dachstuhl brannte am Montagabend lichterloh - die Überreste liegen nun vor dem Altar.dpa Der Dachstuhl brannte am Montagabend lichterloh - die Überreste liegen nun vor dem Altar.
  • 16.04.19 18:27
    Macron will Notre-Dame binnen fünf Jahren wieder aufbauen
    In einer spontanen Fernsehansprache hat sich Präsident Emmanuel Macron an die Franzosen gewandt. Und er kam mit einer Botschaft: Die vom Feuer zerstörte Kathedrale Notre-Dame will er innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen lassen. Die Kathedrale sei "das Epizentrum unseres Lebens", so der Präsident. Bereits am Montagabend hatte sich Macron für einen Wiederaufbau ausgesprochen.
  • 16.04.19 17:29
    USA will auch beim Wiederaufbau helfen

    Die USA bieten Frankreich Unterstützung beim Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris an. „Frankreich ist der älteste Verbündete der Vereinigten Staaten“, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, mit. Man erinnere sich „mit dankbaren Herzen“ daran, wie die Glocken der Kathedrale in Paris am Tag nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001 in den USA geläutet hätten. „Diese Glocken werden wieder erklingen. Wir stehen heute zusammen mit Frankreich und bieten unsere Unterstützung beim Wiederaufbau dieses unersetzlichen Symbols westlicher Zivilisation an. Vive la France!“
  • 16.04.19 16:34
    Schwachstellen in Gewölbe und Querschiff entdeckt

    Am Tag nach dem Feuer hat nun die Phase der Begutachtung von Notre-Dame begonnen. Die Statik der beschädigten Kathedrale wurde bereits im Laufe des Tages überprüft. Nach Angaben des französischen Innenstaatssekretärs Laurent Nuñez entdeckten Fachleute „einige Schwachstellen“. Diese betreffen vor allem das Gewölbe, wie Nuñez sagte. Aber auch im nördlichen Querschiff gebe es Stellen. Ein Giebel müsse abgesichert werden. „Im Ganzen hält die Struktur gut“, fügte er hinzu. Im Zuge der Absicherung der historischen Kirche seien fünf Wohnhäuser in der unmittelbaren Nachbarschaft geräumt worden.
  • 16.04.19 15:16
    Zu spät und zu wenig berichtet? ARD wehrt sich gegen Kritik

    ARD-Chefredakteur Rainald Becker reagiert auf die Vorwürfe, das Erste habe zu langsam über den Brand in Notre-Dame berichtet. Zuvor hatte er auf die Kritik, unter anderem von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf Twitter geantwortet. „Ein ‚Brennpunkt‘ im Ersten wäre wünschenswert gewesen, war aber zu diesem Zeitpunkt logistisch nicht darstellbar, da unser ARD-Reporter in diesem Moment unterwegs zum Ort des Geschehens war, um als erster deutscher Korrespondent direkt vor Ort zu berichten", äußerte sich Becker gegenüber der "Bild".
  • 16.04.19 14:10
    Bayern bietet Frankreich Hilfe für Wiederaufbau von Notre-Dame an
    Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder will praktische Hilfe beim Wiederaufbau von Notre-Dame leisten. In einem Brief an die französische Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes, hat der CSU-Politiker die Expertise der drei staatlichen Dombauhütten in Regensburg, Passau und Bamberg zur Verfügung gestellt. „Dort wird die mittelalterliche Steinmetz-Tradition bis heute gepflegt und kommt bei der Restaurierung der Sakralgebäude nach wie vor zum Einsatz“, sagte Söder am Rande seiner Äthiopienreise in Addis Abeba. Er hoffe, dass der Aufbau schnell gelingen werde.
    • Ministerpräsident Söder will Experten nach Paris schickendpa Ministerpräsident Söder will Experten nach Paris schicken
  • 16.04.19 14:04
    Solidarität mit Notre-Dame - Glocken sollen in ganz Frankreich läuten

    Am Mittwochabend sollen in ganz Frankreich um Punkt 18.50 Uhr die Kirchenglocken läuten. Der Brand in der Kathedrale Notre-Dame de Paris ist ein Schock weit über die Katholiken unseres Landes hinaus“, teilte die französische Bischofskonferenz mit. Alle Diözesen in Frankreich wollten so ihre Solidarität mit der Pariser Diözese zum Ausdruck bringen, hieß es weiter.
  • 16.04.19 14:02
    Auch Milliardärsfamilie Bettencourt und L'Oreal spenden für Notre-Dame

    Weitere Spender wollen den Aufbau von Notre-Dame unterstützen. Auch die Milliardärsfamilie Bettencourt-Meyers und der Kosmetikriese L'Oreal und wollen insgesamt 200 Millionen Euro für den Wiederaufbau der stark beschädigten Kathedrale Notre-Dame spenden. Dabei kommen 100 Millionen Euro von der gemeinnützigen Stiftung Bettencourt Schueller, wie L'Oreal nun mitteilte. Die anderen 100 Millionen Euro kommen von dem Kosmetikriesen und der Erbenfamilie Bettencourt-Meyers.
    Zuvor hatten andere französische Milliardärsfamilien großzügige Spenden angekündigt - so etwa die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault. Sie will sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen. Die Familie Pinault versprach 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau.
  • 16.04.19 13:02

    An Notre-Dame mitwirkende Renovierungsfirma verteidigt sich

    Ein Vertreter eines mit der Ausbesserung des Dachs der Kathedrale Notre-Dame beschäftigten Unternehmens hat seine Arbeiter verteidigt. „Alle Sicherheitsmaßnahmen wurden beachtet“, sagte Julien le Bras, von dessen Firma zwölf Arbeiter in die Restaurierung eingebunden waren. „Arbeiter beteiligen sich ohne Zögern an der Untersuchung“, sagte er. Man wolle, dass „der Ursprung dieses Dramas“ herausgefunden werde.
  • 16.04.19 12:26

    Queen lobt Einsatz bei Großbrand in Notre-Dame

    Die britische Königin Elizabeth II. hat erschüttert auf das verheerende Großfeuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame reagiert. „Ich bewundere aufrichtig die Einsatzkräfte, die ihr Leben riskiert haben, um dieses bedeutende nationale Denkmal zu retten“ , teilte die 92 Jahre alte Queen mit. Ihr ältester Sohn, Thronfolger Prinz Charles (70), schrieb in einer gesonderten Mitteilung an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron: Man leide mit dem Volk in Frankreich. Er verwies auf einen Großbrand auf Schloss Windsor bei London vor 27 Jahren.
    • Lobt den Einsatz der Feuerwehr: die Queen.dpa Lobt den Einsatz der Feuerwehr: die Queen.
  • 16.04.19 12:10

    Im Mainzer Dom sind Vorkehrungen für Brand getroffen

    Für den Fall eines Brandes im Mainzer Dom sind mehrere Vorkehrungen und Verabredungen getroffen. Es gebe drei fest installierte Steigleitungen, also massive Kupferleitungen, mit denen Löschmittel in die Höhe transportiert werden könne, erklärte Jörg Walter, Steinmetz an der Mainzer Dombauhütte, nach dem verheerenden Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Domdekan Heinz Heckwolf sagte, die Feuerwehr habe zudem einen Lageplan des Domes, um sich möglichst schnell orientieren zu können. An einer verabredeten Stelle liege ein Schlüssel für die Feuerwehr, damit sie bei einem Notfall auf jeden Fall ins Gebäude komme.
  • 16.04.19 11:57

    Staatssekretär: Schwachstellen bei Notre-Dame entdeckt

    Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame haben Fachleute „einige Schwachstellen“ im Gebäude entdeckt. Diese betreffen vor allem das Gewölbe, also die Gebäude-Decke, sagte Innen-Staatssekretär Laurent Nuñez. „Im Ganzen hält die Struktur gut“, fügte er hinzu. Im Zuge der Absicherung der historischen Kirche seien fünf Wohnhäuser in der unmittelbaren Nachbarschaft geräumt worden, sagte Nuñez. Die Häuser liegen demnach in einer schmalen Straße nördlich des Gotteshauses. Die Absicherungsarbeiten im Inneren der schwer beschädigten Kathedrale dürften rund 48 Stunden dauern, sagte der Staatssekretär.
    • Schwachstellen: Die Kathedrale Notre-Dame am Tag nach dem Feuer.imago images Schwachstellen: Die Kathedrale Notre-Dame am Tag nach dem Feuer.
  • 16.04.19 11:37

    Rosenfenster nach Brand unversehrt


    Die drei Rosenfenster haben den Brand der Kathedrale unversehrt überstanden, teilte der Erzbischof von Paris, Michel Aupetit, dem Sender BFM TV mit. Die riesigen kreisrunden Buntglasfenster über den drei Hauptportalen entstanden Mitte des 13. Jahrhunderts und haben einen Durchmesser von 13 Metern. Zu sehen sind dort Erzählungen aus der Bibel, unter anderem die Auferstehung Christi.
  • 16.04.19 11:23

    Berlin ruft zu Spenden für Notre-Dame auf

    Die Berliner Landesregierung ruft nach dem Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame zu Spenden für die Kirche auf. „Wir wünschen uns, dass Paris, dass Frankreich diese einmalige Kathedrale schnell wieder aufbauen kann“, heißt es in einer Mitteilung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) und seiner Senatskollegen Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne). Für Spenden verwiesen sie am Dienstag auf die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du patrimoine. Paris ist seit 32 Jahren die Partnerstadt Berlins.
  • 16.04.19 11:09

    Trauer um ein „Juwel“: Papst hofft auf Wiederaufbau der Notre-Dame

    Papst Franziskus hat sich der Trauer um die Pariser Kathedrale Notre-Dame angeschlossen, die durch ein verheerendes Feuer teilweise zerstört wurde. „Ich wünsche mir, dass die Kathedrale Notre-Dame dank eines Wiederaufbaus und der Mobilisierung aller wieder dieses schöne Schmuckstück im Herzen der Stadt werden kann, Zeichen des Glaubens derjenigen, die sie erbaut haben, Mutter-Kirche eurer Diözese, architektonisches und spirituelles Erbe von Paris, Frankreichs und der Menschheit“, schrieb der Papst an den Pariser Erzbischof Michel Aupetit. Der Argentinier bezeichnete die Kathedrale als „architektonisches Juwel eines kollektiven Gedächtnisses“ und würdigte den Mut und die Arbeit der Feuerwehrleute.
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Von RND/dpa/mrz/frs/fw/seb

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