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Panorama Kriminologe Pfeiffer für elektronische Fußfesseln
Nachrichten Panorama Kriminologe Pfeiffer für elektronische Fußfesseln
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16:21 31.07.2010
Christian Pfeiffer ist für die elektronische Fußfessel für gefährliche Straftäter (Archivfoto). Quelle: Frank Wilde / NP
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HANNOVER. „Es reduziert die Gefährlichkeit des Täters drastisch. Deswegen begrüße ich es ausdrücklich“, sagte der Professor der Neuen Presse im Hinblick auf Pläne von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen forderte aber auch eine Änderung des Gutachtersystems für die nachträgliche Sicherungsverwahrung. Er verwies auf eine Untersuchung der Universität Bochum, in der 89 im Gefängnis sitzenden Straftätern von Gutachtern eine „allerhöchste Gefährlichkeit“ bescheinigt worden sei. Nachdem sie aus rechtlichen Gründen freigelassen worden seien, seien drei von ihnen einschlägig rückfällig geworden. „In 86 Fällen hatten die Gutachter sich getäuscht.“

Pfeiffer sieht die Gutachter nach eigenen Worten unter starkem Druck. „Es wäre besser, das Gutachtersystem zu ändern, indem wir ein Team von Gutachtern beauftragen. So trifft die Last keinen Einzelnen.“ (apn)

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