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Rettungsgasse auf einer Autobahn (Symbolbild): Auf der A7 fehlte sie – die Rettungskräfte mussten zu Fuß zur Unfallstelle gehen.

Rettungsgasse auf einer Autobahn (Symbolbild): Auf der A7 fehlte sie – die Rettungskräfte mussten zu Fuß zur Unfallstelle gehen.
 © dpa

Unfall auf A7

Keine Rettungsgasse: Retter laufen zwei Kilometer zu Fuß

Nach einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Kassel haben Polizei und Rettungsdienste die Unfallstelle nur nach einem zwei Kilometer langen Fußweg erreicht – die anderen Autofahrer hatten keinen Platz gemacht.

Kassel.  Wie die Polizei in Kassel mitteilte, hatten die Verkehrsteilnehmer im rund sechs Kilometer langen Rückstau keine Rettungsgasse gebildet. Nachdem die Rettungskräfte den Unfallort zu Fuß erreicht hatten, sperrten sie die Autobahn in Richtung Norden komplett und ließen die Einsatzfahrzeuge entgegen der Fahrtrichtung an die Unfallstelle fahren.

Ein Autofahrer hatte am Freitagabend beim Auffahren auf die Autobahn am Kreuz Kassel-Mitte einen Sattelzug gestreift und war anschließend mit einem weiteren Auto kollidiert. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es wurde niemand verletzt.

Rettungsgasse bilden

Sobald der Verkehr auf mehrspurigen Fahrbahnen wie Autobahnen stockt, müssen Autos auf der linken Spur nach links ausweichen. Alle anderen Fahrzeuge scheren nach rechts aus. Seit Ende vergangenen Jahres muss die Gasse sogar schon bei Schrittgeschwindigkeit gebildet werden und nicht erst, wenn alle zum Stehen kommen.

Von dpa/RND

Kassel

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