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Symbolbild.

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Thüringen

Kammer: Mindestens sechs Tote wegen schwerer Fehler von Ärzten

Mindestens sechs Menschen sind im vergangenen Jahr in Thüringen wegen schwerer Fehler von Ärzten gestorben.

Jena. So wurden in einem Fall nach einer Herzoperation zu wenige Medikamente gegen Thrombosen verabreicht. Bei einem anderen Patient endete die OP tödlich, weil ihm unnötige Stents gesetzt wurden, wie der MDR Thüringen am Sonntag unter Berufung auf die Landesärztekammer berichtete. In anderen Fällen seien bei Computertomographien Hinweise auf Krebs festgestellt, dieser aber nicht angemessene behandelt worden. Um eine Hirnhautentzündung wurde sich demzufolge zu spät und ungenügend gekümmert.

Insgesamt hat die Schlichtungsstelle der Kammer 2016 den Angaben nach 41 Behandlungsfehler festgestellt. Im Jahr zuvor waren nach früheren Zahlen in 67 Fällen schadenersatzpflichtige Fehler von Ärzten registriert worden; fünf Menschen waren in deren Folge gestorben. Betroffene Patienten oder ihre Angehörigen können sich neben der Ärztekammer auch an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wenden, der ebenfalls solche Fälle begutachtet.

Von dpa


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