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Volkszorn kocht

Johannesburg: Unruhen nach tödlichem Autorennen von Hip-Hopper

Nach einem tödlichen Autorennen des südafrikanischen Hip-Hop-Stars Molemo „Jub Jub“ Maarohanye vor knapp zwei Wochen kocht der Volkszorn in Johannesburg über.

Johannesburg. Am Freitagabend kam es zum bisherigen Höhepunkt der Ausschreitungen: Jugendliche zündeten Reifen an und warfen Steine, die Polizei setzte Wasserwerfer, Schlagstöcke und Gummigeschosse ein, wie die Behörden am Samstag mitteilte. Zuvor waren der Hip-Hopper und sein Kumpel Themba Tshabalala gegen eine Kaution von umgerechnet 1000 Euro auf freien Fuß gesetzt worden. Daraufhin hatte die Studentenbewegung Cosas zu Protesten aufgerufen, weil sie eine Bevorzugung des Prominenten befürchtet.

Voll gepumpt mit Drogen, darunter Kokain, hatten sich der Musiker und sein Freund vor etwas zwei Wochen im überwiegend von Schwarzen bewohnten Stadtteil Soweto mit Jugendlichen ein Autorennen geliefert. Dabei starben vier junge Menschen zwischen 16 und 19 Jahren, zwei weitere wurden schwer verletzt. Trotz der Anklage wegen Mordes und anderer Delikte ließen die Behörden die beiden Hauptverantwortlichen jedoch am Freitag frei. Nun werden weitere gewalttätige Auseinandersetzungen befürchtet.


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