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Panorama Hausexplosion in New York: Noch zwei Vermisste
Nachrichten Panorama Hausexplosion in New York: Noch zwei Vermisste
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16:24 27.03.2015
Das Feuer griff auf drei Nachbargebäude über. Quelle: Justin Lane
New York

Offiziell hieß es am Freitag, dass 19 Menschen verletzt worden seien, 4 von ihnen lebensgefährlich. Als Unfallursache gilt ausströmendes Gas - so wie genau ein Jahr zuvor, als im Stadtteil Harlem ein Haus explodierte und acht Menschen getötet wurden.

Das Feuer hatte auf drei Nachbargebäude übergegriffen, von denen eines zusammenbrach. Ein weiteres ist einsturzgefährdet. Alle Gebäude waren typische New Yorker Backsteingebäude mit eiserner Feuertreppe und fünf Stockwerken.

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge sei es bei Arbeiten an Abwasserrohren und Gasleitungen in dem Gebäude zu der Explosion gekommen, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Dunkle Rauchwolken waren über dem Südosten Manhattans aufgestiegen, Flammen waren auch aus großer Entfernung zu sehen. Polizei und Feuerwehr waren mit Hunderten Einsatzkräften am Ort, auch der Energieversorger ConEdison war mit Dutzenden Experten im Einsatz. Der Brand konnte erst nach Stunden unter Kontrolle gebracht werden.

Ob es ein Gasleck in dem Gebäude gab, war zunächst nicht klar. Ersten Erkenntnissen zufolge habe es keine Notrufe wegen austretenden Gases gegeben, sagte Bürgermeister de Blasio. Ein Fahrradkurier berichtete: "Das Gebäude sah ganz normal aus und dann habe ich den Rauch gesehen. Minuten danach war alles voller Polizei und Feuerwehr."

In den Gebäuden waren sowohl Wohnungen als auch Geschäfte untergebracht. Die Gegend unweit des Washington Square gilt bei Nachtschwärmern als beliebtes Szene-Viertel mit vielen Bars und Restaurants. Die Backstein-Gebäude mit eisernen Feuertreppen in dem Viertel gehören zu den ältesten der Millionenmetropole. Vor vielen Jahrzehnten lebten hier auch viele deutsche Einwanderer.

Erst vor einem Jahr, am 12. März, war ein Haus in Harlem nach einem Gasleck explodiert. Dabei waren acht Menschen ums Leben gekommen und mindestens 70 verletzt worden.

dpa

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