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Schmuddelwetter: Die Landungsbrücken in Hamburg sind noch regenfeucht, der Sommer ist im Streik.

Schmuddelwetter: Die Landungsbrücken in Hamburg sind noch regenfeucht, der Sommer ist im Streik. © Bodo Marks

Wetter

Hat der Sommer noch eine Chance?

Mancher trauert den tropisch-heißen Tagen nach. Derzeit ist es herbstlich, nachts rutschen die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt, und das wird sich nach den Erwartungen der Meteorologen vorerst nicht ändern.

Offenbach. Polarluft habe sich in Deutschland festgesetzt und bekomme laufend Nachschub, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst. Erst Mitte nächster Woche werde es mit den Temperaturen wieder allmählich aufwärtsgehen, eitel Sonnenschein sei dann aber auch nicht zu erwarten.

Die Nacht zum Mittwoch war mancherorts bitterkalt: Die tiefste Temperatur wurde mit 3,2 Grad im hessischen Gilserberg-Moischeid rund 60 Kilometer südlich von Kassel gemessen.

Tief "Wilma" über Skandinavien schaufelt weiter kühle Luft aus Norden ins Land. Im Norden und Nordwesten muss außerdem weiter mit Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden, Wolken und Regen gibt es auch im äußersten Südosten - dort ist ein Tief über Italien verantwortlich. Dazwischen liegt bis zum Freitag eine Zone mit freundlichem Wetter und Temperaturen bis 22 Grad, sonst wird die 20 Grad-Marke nicht erreicht.

In der kommenden Woche seien wieder 20 bis 25 Grad möglich, allerdings werde es dazu auch Schauer und Gewitter geben, sagte Trippler. Noch sei es zu früh, sich vom Sommer zu verabschieden: "Der Sommer ist noch nicht vorbei." Selbst wenn es im August kühl bleibe, gebe es gute Chancen auf einen prächtigen Altweibersommer im September.

dpa


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