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Panorama Gluthitze behindert Bergungsarbeiten auf Fähre
Nachrichten Panorama Gluthitze behindert Bergungsarbeiten auf Fähre
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21:21 10.10.2010
Ein Schlepper kühlt mit Wasser die abgebrannte Fähre.
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Kopenhagen. Es seien keine Flammen mehr zu sehen und es gebe nur noch vereinzelt Rauchentwicklung, teilte das Einsatzkommando der dänischen Marine am Sonntag mit. Angesichts der hohen Temperaturen an Bord kann die Feuerwehr aber erst am Montag an Bord gehen, um mit dem Abpumpen des Wassers zu beginnen.

Sobald die Brandexperten das Schiff betreten können, sollen sie prüfen, ob es keine kleineren Feuer mehr im Inneren des Schiffs gibt, sagte der Einsatzleiter der dänischen Marine. Danach solle auch Wasser aus dem Schiff gepumpt werden, um es zu stabilisieren. Die Situation sei „stabil“. Auch die Gefahr, dass Treibstoff ausläuft, sei nur noch gering. Seinen Angaben zufolge befinden sich 200 Tonnen Treibstoff an Bord der Fähre, bislang sei aber nichts davon ausgetreten.

Die 200 Meter langen Auto- und Personenfähre „Lisco Gloria“ war in der Nacht zum Samstag mit 249 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen in Kiel in Brand geraten. Alle Passagiere konnten bei dem Unglück nördlich der Insel Fehmarn gerettet und zurück nach Kiel gebracht werden. 28 Menschen wurden leicht verletzt. Als mögliche Ursache für den Brand nannte die Polizei einen Defekt an einem von dem Schiff transportierten Lkw. Die Fähre war auf dem Weg in das litauische Klaipeda (Memel). afp

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