Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Fürst-Pückler-Park: Weltkulturerbe kommt glimpflich davon
Nachrichten Panorama Fürst-Pückler-Park: Weltkulturerbe kommt glimpflich davon
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:30 10.08.2010

BAD MUSKAU. Der zum Weltkulturerbe gehörende Fürst-Pückler-Park im sächsischen Bad Muskau hat das Neiße-Hochwasser offensichtlich glimpflich überstanden. Es habe keine größeren Schäden gegeben, sagte Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

In dem im Park gelegenen Schloss sei lediglich ein bisschen Grundwasser und etwas Wasser durch die Kellerfenster eingedrungen, das jetzt abgepumpt werden müsse. Im Vergleich zum großen Hochwasser von 1981 habe sich zudem im Park verhältnismäßig wenig brauner Schlamm abgelagert. Bänder geht davon aus, dass der Park zum Wochenende wieder für Besucher geöffnet werden kann.

In Bad Muskau hatte das Neiße-Hochwasser am Montagmorgen seinen Scheitelpunkt erreicht. Weite Teile des berühmten Fürst-Pückler-Parks, der sich über Gebiete in Deutschland und Polen erstreckt, standen unter Wasser. Das Wasser geht aber bereits seit Montagnachmittag wieder zurück, auch aus den anderen Hochwasserregionen wurden sinkende Pegelstände gemeldet. In Görlitz, wo die Neiße-Flut erhebliche Schäden anrichtete, wurde der Katastrophenalarm inzwischen aufgehoben. Auch in Zittau gilt kein Katastrophenalarm mehr.

Die Hochwasserschäden in der Sächsischen Schweiz beschränken sich nach Einschätzung des Tourismusverbandes auf drei Regionen. Zerstörungen gebe es vor allem im Kirnitschtal sowie in Bad Schandau und Sebnitz, sagte Geschäftsführer Tino Richter in MDR INFO. 95 Prozent der touristischen Angebote wie etwa Pirna oder Rathen könnten aber genutzt werden.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sehnsucht nach der Insel: Ex-Nationalspieler Lothar "Loddar" Matthäus zieht es ins Mutterland des Fußballs. Nach der Trennung von Liliana will er Trainergrößen wie Arsene Wenger bei der Arbeit zuschauen.

10.08.2010

Nach der Hochwasserkatastrophe wird Kritik an polnischen Behörden laut: Sie hätten schlecht informiert. Die Menschen in Brandenburg warten unterdessen mit Bangen auf die von Süden heranrollende Flut. In Sachsen hat das Aufräumen begonnen.   

09.08.2010

Zu viel nackte Haut ist in den Straßen der französischen Stadt Perpignan künftig verboten. Die Stadtverwaltung erließ einen Kleiderzwang für Urlauber.

09.08.2010