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Eine Radfahrerin zeigt Donald Trump den Mittelfinger.

Eine Radfahrerin zeigt Donald Trump den Mittelfinger.
© Facebook Screenshot / Juli Briskman

„Obszöne Geste“

Frau zeigt Trump den Mittelfinger und wird gefeuert

Ihr Foto ging viral um die Welt: Weil eine Radfahrerin genervt von Donald Trump war, zeigte sie dem US-Präsidenten kurzerhand den Mittelfinger. Die Geste hat jetzt ein Nachspiel für die alleinerziehende Mutter.

Washington. Die Frau, die Donald Trump mit einem Mittelfinger salutierte, hat ihren Job verloren. Am 28. Oktober war die 50-jährige Juli Briskman in Sterling in der Nähe von Washington mit ihrem Fahrrad unterwegs, als sie von dem präsidialen Konvoi überholt wurde. „Ich bin wütend darüber, wie es um unser Land steht. Ich bin schockiert. Es war eine Möglichkeit, etwas zu sagen“, sagte Briskman der HuffPost. Die Demokratin ärgert sich über die Abschaffung von Obamacare und Trumps Einwanderungspolitik. Kurzerhand demonstrierte sie dem Präsidenten ihren Ärger.

Das Bild, das die wütende Mutter auf dem Fahrrad zeigt, sorgte weltweit für Erheiterung. Facebook- und Twitter-Nutzer teilten das Foto, kommentierten es mit dem Hashtag #her2020 und schlugen Briskman schon als neue Präsidentin für die nächsten Wahlen vor.

Jetzt hat die Geste gegen Trump allerdings Konsequenzen für den radelnden Präsidentenschreck. Briskmans Arbeitgeber Akima LLC, ein Bauunternehmen, das auch für die US-Regierung tätig ist, setzte die alleinerziehende Mutter vor die Tür. Weil sich ihre „obszöne Geste“ in den Sozialen Medien verbreitete, habe man ihr gekündigt.

Die 50-Jährige bereut ihr deutliches Zeichen allerdings nicht: „Ich würde es noch einmal tun“, verriet sie der HuffPost. Das Unternehmen hat die Personalentscheidung noch nicht öffentlich kommentiert.

Von RND/mkr


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