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Panorama Frau auf offener Straße erschossen – Täter auf der Flucht
Nachrichten Panorama Frau auf offener Straße erschossen – Täter auf der Flucht
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09:35 29.05.2018
Salzgitter: Polizei und Ermittler sichern Spuren am Tatort. Quelle: dpa
Salzgitter

Eine 30 Jahre alte Frau ist am Montagabend in Salzgitter im Südosten Niedersachsens erschossen worden. Eine zweite Frau sei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die 32-Jährige hatte demnach die andere Frau begleitet und war ebenfalls von einem Schuss getroffen worden. Zunächst war unklar, wie schwer sie verletzt wurde. Sie kam in ein Krankenhaus. „Sie ist jetzt außer Lebensgefahr“, sagte der Polizeisprecher am Dienstagmorgen weiter.

Laut Polizeiangaben fielen die Schüsse gegen 19 Uhr.

Der mutmaßliche Täter ist laut Polizei geflohen. Nach ihm werde gefahndet. Es werde nach einem 38-Jährigen gesucht. Er sei der Polizei bekannt, sagte der Sprecher. „Wir können aber nicht sagen, wo er sich aufhält.“ Auf den Autobahnen rund um Salzgitter soll die Polizei Kontrollpunkte eingerichtet haben.

Am Montagabend wurde eine 30-Jährige auf offener Straße erschossen. Gegen 19 Uhr sollen zwei Schüsse in der südniedersächsischen Stadt gefallen sein. Eine weitere Frau wurde bei dem Vorfall verletzt. War es ein Familiendrama? Der mutmaßliche Täter ist weiterhin auf der Flucht. Die Bilder vom Tatort.

Sorgerechtsstreit als Auslöser?

Die Hintergründe der Tat im Stadtteil Lebenstedt waren zunächst unklar. Der Sprecher machte zunächst keine Angaben, in welchem Verhältnis der Täter und die Frau standen. Laut „Bild“ soll es sich bei dem mutmaßlichen Schützen um den Ex-Lebensgefährten der Toten halten. Der Tatort war weiträumig abgesperrt. Ermittler sicherten dort Spuren.

Die Tote und der mutmaßliche Schütze waren nicht verheiratet, sollen gemeinsame Kinder gehabt haben. Laut Zeugenaussagen soll ein Sorgerechtsstreit Auslöser des Familiendramas gewesen sein, berichtet RegionalSalzgitter.de. In diesem Zusammenhang soll der Täter seiner Ex-Lebensgefährtin laut Bekanntenkreis bereits mit dem Tod gedroht haben.

Von RND/dpa

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