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Panorama Fashion Week: Bodenständige Show von Mode-Exzentriker Michalsky - viele Fotos
Nachrichten Panorama Fashion Week: Bodenständige Show von Mode-Exzentriker Michalsky - viele Fotos
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20:06 10.07.2010
Models und Darsteller des Showacts „Yma“ posieren bei der Show des Labels „Michalsky“. Quelle: dpa
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BERLIN. Da halfen nur noch knappe Kleider, kühle Drinks und heftiger Fächer-Einsatz: Bei tropischen Temperaturen hat der Berliner Designer Michael Michalsky am Freitagabend im Kreuzberger Tempodrom das Ende der Berliner Fashion Week eingeläutet. „Wir lieben ihn einfach“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) über den umtriebigen Designer. „Er ist ein Kind dieser Stadt geworden und hat einen klaren Heimvorteil.“ Auf den wollte sich Michalsky jedoch nicht verlassen. Mit einer knapp einstündigen Show zeigte sich der Fan großer Inszenierungen verhältnismäßig bodenständig.

Unterdessen zeigten sich die Veranstalter der Fashion Week in einem ersten Resümee zufrieden. Viele Prominente wie Schauspielerin Milla Jovovich, Ex-Tennisstar Boris Becker oder der Boxer Vitali Klitschko seien eigens nach Berlin gereist, um sich die Shows anzusehen. Neue Marken, etwa Jesus Ibaara + Bertholdo (JI+B) aus Mexiko, hätten große Beachtung gefunden.

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Auch in diesem Jahr wird wieder sehr ausgefallene Mode präsentiert.

Exzentriker Michalsky verzichtete am Freitagabend auf aufwendige Kulissen und ließ seine „endangered species“-Kollektion für sich sprechen. All-over-Prints auf schulterfreien Kleidern und Overalls der Models sollten an aussterbende Tierarten der nördlichen Hemisphäre erinnern. Auch die Töne der Kollektion waren natürlich:

Weiß, Beige und Eisblau dominierten. Neben Michalsky präsentierte das britische Label Maharishi seine neue Sommerkollektion, die im Zeichen der Safari stand.

Bei einer überschaubaren Promi-Dichte in den ersten Reihen war der heimliche Star des Abends ein Model. Die deutsche Laufsteghoffnung Toni Garrn posierte exklusiv für Michalsky. „Weil sie mich so mag“, wie er stolz bemerkte. Als sie im weiß-flatternden Overall über den Laufsteg schritt, brandete Applaus auf. Außerdem begeisterten die Tänzer der neuen Friedrichstadtpalast-Revue „Yma“, die in von Michalsky entworfenen engen Ledershorts und futuristischen Puffärmeln über die Bühne wirbelten.

Viel Blitzlicht hatte bereits am Donnerstagabend bei der Präsentation von Boss Black geflackert. Das Label hatte 1200 Gäste in eine riesige Zeltstadt an einem ehemaligen Bahngelände geladen, darunter die Hollywood-Schauspieler Jessica Alba und Ewan McGregor.

Ein weiterer Höhepunkt der Fashion Week war die Show von Calvin Klein. Dabei ließ er seine Models in einer begehbaren Installation mit organischen Holzbauten posieren. Am Samstag sollten unter anderem die Designerinnen von Perret Schaad ihre Kreationen zeigen, die als „Töchter Jil Sanders“ gelten. Als letzte Show war der mazedonische Designer Risto Bimbiloski für Samstagabend angesetzt. (dpa)

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