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Panorama Fans erinnern weltweit zum ersten Todestag an Michael Jackson
Nachrichten Panorama Fans erinnern weltweit zum ersten Todestag an Michael Jackson
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19:16 25.06.2010
Fans des verstorbenen Pop-Stars Michael Jackson haben an einer Wand am Rheinufer in Köln zahlreiche Poster ihres Idols angebracht. Am 25. Juni 2009 ist Michael Jackson gestorben. Quelle: dpa

Los Angeles. Auch in Deutschland gedachten Fans des „King of Pop“, der am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Medikamenten-Überdosis gestorben war.

Am Forest Lawn Memorial Park in Glendale, einem Vorort von Los Angeles, versammelten sich laut Berichten lokaler Medien bereits am Donnerstagabend die ersten Fans. Auf dem Friedhof mit dem Mausoleum Jacksons galten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Auch in Encino nördlich von Los Angeles wurden zahlreiche Menschen erwartet. Auf das dortige Familienanwesen hatte sich die Jackson-Familie nach dem Tod Michael Jacksons zurückgezogen.

Clan-Chefin Katherine Jackson wollte im Laufe des Tages in Encino ein Denkmal für ihren verstorbenen Sohn enthüllen. Außerdem soll es am Samstag in einem Hotel im Promi-Wohnort Beverly Hills bei Los Angeles eine Gedenkveranstaltung geben, zu der auch Mitglieder der Familie erwartet werden.

Auch in Deutschland erinnerten viele Fans an den ersten Todestag des „Thriller“-Sängers. Auf deutschen Fan-Seiten im Internet äußerten sie ihre Trauer. „Wir werden den Menschen Michael Jackson sehr vermissen und denken jeden Tag an ihn. Der Schmerz, den wir alle fühlen, ist unbeschreiblich und man kann die Tränen nur sehr schwer trocknen“, hieß es unter anderem auf der Webseite des Fanclubs JAM. In zahlreichen Städten wie Berlin, Hamburg, München, Mannheim und Gütersloh wollten Fans zudem auf Trauerfeiern und Gedenkpartys mit Kerzen, Luftballons, Jackson-Imitatoren und Musik an den Star erinnern.

Ihren Anfang nahmen die Gedenkveranstaltungen am Morgen in Asien. Zum ersten Todestag ihres Idols pilgerten beispielsweise in Tokio hunderte Menschen zu einem Michael-Jackson-Museum, in dem einige von ihnen sogar übernachten durften. „Es ist so, als könnte ich Michaels Atem spüren“, sagte Keiko Fujiwara in der japanischen Hauptstadt. Die 51-jährige wollte im Laufe des Tages eine Andacht für den verstorbenen US-Sänger halten und war sich sicher: „Ich werde nicht aufhören können, zu weinen.“

Andere blickten einem erfreulicheren Abend entgegen: Zum Preis von umgerechnet 900 Euro erkauften sich 50 Fans des Sängers das Recht, die Nacht zum Samstag in dem Museum zu verbringen. Dabei konnten sie ihre Schlafsäcke unter anderem zwischen Musikpreisen, dem Rolls-Royce und den Glitzerhandschuhen Jacksons ausbreiten. Nach Angaben von Organisator Matt Taylor hatten sich mehr als zehntausend Menschen um eine Übernachtung in der „Neverland Collection“ beworben.

Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren leblos zu Hause aufgefunden worden, er starb in einem Krankenhaus. Todesursache war ein tödlicher Mix von Medikamenten, die er offenbar als Mittel gegen seine Schlaflosigkeit eingenommen hatte. Sein Leibarzt Conrad Murray hatte ihm zuvor unter anderem das Narkosemittel Propofol gespritzt. Er wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, der Prozess soll im kommenden Jahr beginnen. Dem Mediziner, der die Vorwürfe bestreitet, drohen bis zu vier Jahre Haft.

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