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Panorama Ende des Winters nicht in Sicht
Nachrichten Panorama Ende des Winters nicht in Sicht
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12:57 14.01.2010
Bis Samstag keine neuen Niederschläge Quelle: ap

Die Front mit Schneefall und örtlich gefrierendem Regen löse sich auf, erklärte Peter Hartmann vom Deutschen Wetterdienst am Donnerstag. Aber schon ab Sonntag soll es im Westen erneut Glatteis geben.

Vor allem Schneeverwehungen machten den Autofahrern am Donnerstag noch einmal vielerorts zu schaffen. Im niedersächsischen Kreis Wolfenbüttel waren vorübergehend elf Kreisstraßen gesperrt, im nördlichen Schleswig-Holstein rutschten laut Polizei in der Nacht ein halbes Dutzend Autos in den Graben. Bei Bad Segeberg blieben der Fahrer eines Kurierdienstes und ein Linienbus in Schneewehen stecken. Der Bus musste mit einem Traktor freigeschleppt werden.

Bei Elmshorn fuhr ein 39-Jähriger mit seinem Auto ebenfalls in eine Schneewehe, schleuderte in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Sattelzug. Der Mann blieb unverletzt. „Trotz der seit Tagen andauernden Wetterlage scheinen sich einige Verkehrsteilnehmer noch nicht an die widrigen Umstände gewöhnt zu haben“, kommentierte die Polizei Harburg mehrere Unfälle in ihrem Landkreis. Bei Niebüll wurde ein Lieferwagen von einer Windböe gegen einen Baum gedrückt, der Fahrer wurde eingeklemmt und musste ins Krankenhaus. Auch im Kreis Düren im Rheinland kam es am Mittwochabend wegen Schneeverwehungen zu Blechschäden.

Kein Ende des Winterwetters in Sicht


Die Meteorologen rechnen mit einer Verschnaufpause für wettergestresste Autofahrer. Bis Samstag soll es bedeckt bleiben, teils halten sich Nebel und Hochnebel. „Die Sonne wird man also nur örtlich mal genießen können“, erklärte der Deutsche Wetterdienst. Die Tagestemperaturen liegen weiter knapp unter null, nur im Westen gibt es auch mal leichte Plusgrade. „Durch die vielen Wolken wird es aber in den Nächten nicht mehr so extrem kalt.“

Ab Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag werde die Wetterlage dann wieder spannend: Dann soll eine kräftige Front den Westen Deutschlands erreichen und im Laufe des Sonntags unter Abschwächung in den Osten ziehen. „Vor allem in den westlichen Landesteilen können dabei die anfänglichen Schneefälle recht rasch in Regen übergehen, der auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Glatteis führen kann. Auch auf ihrem Weg nach Osten kann die Front noch stellenweise Glatteis bringen, die Regenmengen werden aber geringer“, sagte DWD-Meteorologe Hartmann. „Ab Montag sickert dann schon wieder kältere Luft in unser Land, dass der Winter weiterhin die Zügel fest in der Hand hält.“ apn

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