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Panorama Elf Frauen sterben nach Junggesellinnenabschied
Nachrichten Panorama Elf Frauen sterben nach Junggesellinnenabschied
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14:51 12.03.2018
Rettungshelfer tragen die Leiche eines Passagiers eines türkischen Privatflugzeugs, das im westlichen Iran abgestürzt ist. Quelle: dpa
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Teheran/Istanbul

Sie hatten in Dubai einen Junggesellinnenabschied gefeiert und wollten zurück nach Istanbul. Auf der Rückreise stürzte der türkische Privatjet ab - alle elf Frauen an Bord kamen ums Leben – darunter auch die zukünftige Braut. Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad schickte am Montag ein Team in den Iran, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen. Diese wurden durch schlechtes Wetter erschwert. Der Privatjet war am Sonntagnachmittag iranischer Ortszeit gegen einen Berg geprallt und explodiert. Die genaue Ursache war noch unklar.

Die 28-Jährige wollte im April heiraten

An Bord waren nach Angaben türkischer Medien ausschließlich Frauen. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, bei den Passagierinnen habe es sich um die 28-jährige Tochter eines türkischen Unternehmers und sieben ihrer Freundinnen gehandelt. Außerdem waren der Agentur zufolge zwei Pilotinnen und eine Flugbegleiterin an Bord. Die Passagierinnen hätten in Dubai den Junggesellinnenabschied der Unternehmertochter gefeiert und seien auf dem Rückflug nach Istanbul gewesen. Die Tochter hätte demnach im April heiraten sollen.

Die Maschine prallte gegen einen Berg und explodierte

Nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde im Iran war die Maschine bei Schahr-e Kord, der Hauptstadt der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyari, abgestürzt. Im letzten Kontakt sagte die Pilotin der iranischen Flugverkehrskontrolle, dass sie wegen eines technischen Defekts die Flughöhe senken müsse. Bei schlechtem Wetter prallte die Maschine dann gegen den Helen-Bachtiar-Berg und explodierte.

Das Unglück erinnert an den Absturz einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Iran Aseman Airlines im Februar. Sie musste im Iran wegen eines Schneesturms die Höhe senken und prallte dann gegen einen Berg. Alle 65 Menschen am Bord kamen ums Leben.

Von dpa/RND

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