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Panorama Eisglätte auf den Straßen im Norden
Nachrichten Panorama Eisglätte auf den Straßen im Norden
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15:24 01.02.2010
Der Winter hat die Straßen nach wie vor im Griff. Quelle: dpa
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Wie ein Polizeisprecher am Montag berichtete, kam im emsländischen Schapen bereits am Sonntagnachmittag ein 19 Jahre alter Autofahrer ums Leben, als sein Wagen auf einer spiegelglatten Straße ins Schleudern kam und gegen einen Baum prallte. In der Nacht zum Montag blockierte im emsländischen Haren ein Lastwagen mit umgestürztem Anhänger die Bundesstraße 70.

Im Kreis Rotenburg wurde am Montagmorgen die Bundesstraße 75 gesperrt. Eine Autofahrerin war beim Auffahren in Richtung Sottrum ins Schleudern gekommen und prallte gegen die Leitplanke. In den frühen Morgenstunden sei zwar gestreut worden, das Eis sei aber nur kurz angetaut worden und danach wieder festgefroren, teilte die Polizei mit. Damit seien viele Autofahrer nicht zurecht gekommen. Auch aus anderen Regionen meldete die Polizei Behinderungen. Es blieb aber bei Blechschäden.

„Die Menschen haben inzwischen verstanden, dass sie angepasst fahren müssen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Braunschweig. Glück im Unglück hatten drei Autofahrer am frühen Montagmorgen auf der Autobahn 2 bei der Anschlussstelle Lauenau und Langenhagen sowie auf dem Messeschnellweg Hannover: Eisplatten hätten sich während der Fahrt von Lastwagen-Dächern gelöst und dabei Motorhaube und Windschutzscheibe der nachfolgenden Autos beschädigt, teilte die Autobahnpolizei Garbsen mit. Die drei Fahrer seien unverletzt, die Windschutzscheiben allerdings hätten ersetzt werden müssen.

Unterdessen wies die Niedersächsische Landesstraßenbaubehörde darauf hin, dass die Vorräte an Streusalz weiterhin knapp sind. Winterdienst auf den Bundes- und Landesstraßen sowie den Autobahnen sei nur noch eingeschränkt möglich. Davon seien besonders der Westen und der Norden Niedersachsens betroffen. Bislang habe die Straßenbauverwaltung mehr als 150 000 Tonnen Streusalz verbraucht. Der Durchschnittsverbrauch liege sonst bei rund 100 000 Tonnen im Winter.

An der Landsgrenze steckte in der Nähe des westfälischen Minden auf dem vereisten Mittellandkanal ein leckgeschlagenes Frachtschiff fest. Eis hatte nach Mitteilung der Wasserschutzpolizei bereits am Mittwoch ein Loch in den Laderaum gerissen. Wegen der Vereisung könne das Schiff derzeit nicht gefahrlos zu einer Werft gebracht werden. „Die Ladung wird jetzt mit einem Kran rausgeholt“, sagte ein Sprecher. Das Schiff war mit rund 830 Tonnen Aluminiumoxid beladen auf dem Weg nach Rotterdam.

Hingegen hat der seit Wochen dauernde Eisgang der Elbe hat kaum Auswirkungen auf den Hamburger Hafen. Mehrere Eisbrecher der Hamburger Hafenbehörde HPA halten die bis zu 30 Zentimeter dicken Schollen in Bewegung.

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