Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Die Jagdzeit beginnt in Niedersachsen
Nachrichten Panorama Die Jagdzeit beginnt in Niedersachsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:11 23.11.2009
Jäger blasen in der Nähe von Schneverdingen zur Strecke der erlegten Tiere. Quelle: lni (Archiv)

Spaziergänger und Wanderer müssten aus Sicherheitsgründen mit gesperrten Waldwegen rechnen, teilten die Landesforsten am Montag mit. Autofahrer sollten die Hinweisschilder „Vorsicht Jagd“ entlang der Straßen beachten und mit besonderer Aufmerksamkeit fahren. Die Jäger erlegen hauptsächlich Wildschweine, Rehe, Rot- und Damhirsche. An den Gesellschaftsjagden nehmen nach dem Niedersächsischen Jagdgesetz drei oder mehr Jäger teil. Sie seien erforderlich um die Wildbestände auf einem dem Lebensraum angepassten Niveau zu halten, erläuterten die Landesforsten. Wenn die Tiere nicht gejagt würden, könnten sie großen Schaden an frisch aufgeforsteten Waldflächen anrichten, sagte Forstabteilungsleiter Peter Wollborn in Braunschweig. Vor allem seltene Baumarten drohten dann zu verschwinden. Artenverarmung und eingeschränkte Anpassungsfähigkeit der Wälder, auch in Bezug auf den prognostizierten Klimawandel, wären die Konsequenz.

In den 25 Forstämtern der Landesforsten wurden im vergangenen Jahr mehr als 27 000 Wildschweine, Rehe, Rot- und Damhirsche zur Strecke gebracht. Darunter waren fast 8000 Wildschweine, die sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt haben. „Die konsequente Bejagung des Schwarzwildes ist wichtig, da eine überhöhte Population immense Schäden nicht nur in den Wäldern, sondern auch in der Landwirtschaft zur Folge hätte“, sagte Wollborn. 70 Prozent des Wildes wird in Niedersachsen von privaten Jägern erlegt.

lni

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 40 Jahre alter Geschäftsmann ist am Samstagabend in Stuttgart angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden.

22.11.2009

Das Haus, in dem der Amokläufer von Winnenden lebte, steht zum Verkauf. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, bietet eine Maklerfirma das in einer Gemeinde nordöstlich von Stuttgart gelegene Objekt für 435 000 Euro im Internet an.

22.11.2009

Mit einem Großeinsatz ist die Polizei in der Nacht zu Sonntag gegen illegale Autorennen am Hockenheimring vorgegangen.

22.11.2009