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Binnen weniger Jahre ist zum wiederholten Mal ein Pilot einer American-Airlines-Maschine während des Fluges gestorben.

Binnen weniger Jahre ist zum wiederholten Mal ein Pilot einer American-Airlines-Maschine während des Fluges gestorben.
 © AP

Zwischenfall an Bord

Co-Pilot stirbt während Landeanflug

Medizinischer Notfall beim Landeanflug: Kurz vor dem Ziel in Albuquerque bricht der Co-Pilot einer Boing 737 zusammen – und stirbt. Die Maschine kann dennoch sicher gelandet werden. Die betroffene Fluggesellschaft American Airlines zeigt sich „tief bewegt“. Die Todesumstände sind noch unklar.

Albuquerque.  Tödlicher Zwischenfall an Bord eines American-Airlines Linienfluges in den USA: Kurz vor der Landung in Albuquerque klagt der Co-Pilot der Boing 737-800 laut Medienberichten plötzlich über Übelkeit und bricht zusammen. Wenig später ist der Mann tot.

Über Funk hatte der Kapitän des aus Dallas kommenden Fliegers der Flughafenkontrolle in Albuquerque einen „medizinischen Vorfall“ gemeldet. Den bereits begonnenen Landeanflug hatte er darauf fortgesetzt.

American-Airlines: „Tief bewegt“

Nach der geglückten Landung eilten Rettungskräfte an Bord. Trotz ihrer Bemühungen und sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen war der Co-Pilot nicht mehr zu retten: Er starb noch an Bord der Maschine. Die Todesursache ist bislang noch unklar.

American Airlines reagierte umgehend: Eine Sprecherin sagte, dass die Fluggesellschaft „tief bewegt“ sei. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei der Familie und den Freunden“, wird sie bei CNN zitiert.

Die US-Bundesluftfahrtbehörde hat derweil eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt.

2015 starb bereits ein Pilot

Binnen zwei Jahren ist es der zweite Todesfall im Cockpit einer American-Airlines-Maschine: Im Oktober 2015 war der 57-jährige Pilot eines Airbus an Bord gestorben. Der Co-Pilot hatte den Flug samt seiner 147 Passagiere gelandet. Wie viele Passagiere an Bord des nun betroffenen American-Airlines-Flug waren, ist unbekannt. Ebenso wie das Alter des Co-Piloten.

In Deutschland hatte zuletzt ein ähnlicher, aber bei weitem nicht so schwerwiegender Fall für Aufsehen gesorgt: An Bord eines Tuifly-Ferienfliegers hatte der Co-Pilot im Oktober 2016 über Kreislaufprobleme geklagt. Eine Stewardess war daraufhin eingesprungen und hatte den Pilot beim Landeanflug unterstützt.

Von RND/zys

Albuquerque, Airport

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