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Geteert und gefedert: Ein stationärer Blitzer in Saarbrücken.

Geteert und gefedert: Ein stationärer Blitzer in Saarbrücken.
 © dpa

Geteert und gefedert

Blitzer von Unbekannten geteert und gefedert

Wie im Wilden Westen: Unbekannte haben einen stationäres Blitzergerät geteert und gefedert. Stadt und Polizei können gar nicht darüber lachen: „Das ist kein Kavaliersdelikt.“ . 

Saarbrücken.  Unbekannte haben in Saarbrücken zwei stationäre Blitzer mit Teerfarbe bestrichen und im Anschluss mit weißen Vogelfedern bedeckt. Nach der Aktion in der Nacht zum Dienstag waren die Blitzer für mehrere Stunden nicht funktionstüchtig, weil die geschossenen Bilder unscharf waren. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, sagte ein Polizeisprecher. 

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Beschädigung verkehrstechnischer Einrichtungen. In unmittelbarer Nähe des Tatorts fanden die Ermittler einen Eimer mit Farbpinseln, der konfisziert wurde, wie die Polizei erklärte.

Blitzer sind bereits gereinigt

Teeren und Federn ist eine Strafe, die seit der Antike bekannt ist. Verurteilte wurden dabei mit Teer überstrichen, mit Federn beworfen und anschließend ausgesetzt. Dabei ging es neben der Strafe auch um die Bloßstellung etwa von Betrügern oder Falschspielern. In diesem Sinne hat sich „Teeren und Federn“ auch als Redensart erhalten.

Die Behörden prüfen nun, ob die beiden Blitzer in der Saarbrücker Egon-Reinert-Straße und der Metzer Straße verwertbares Material zur Überführung der Täter aufgezeichnet haben. Beide wurden am Dienstagvormittag gründlich gesäubert und nacheinander wieder in Betrieb genommen. Die Messtechnik blieb trotz der Verschmutzung unversehrt, berichtete die Stadt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Von RND/dpa


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