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Panorama Ältestes Mammut-Baby erstmals im Museum
Nachrichten Panorama Ältestes Mammut-Baby erstmals im Museum
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19:49 17.07.2010
Das älteste tiefgefrorene Mammut-Baby der Welt ist erstmals im Museum zu sehen. Quelle: dpa
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PARIS. Das älteste tiefgefrorene Mammut-Baby der Welt ist nach mehr als 50 000 Jahren in der Kälte Sibiriens erstmals in einem Museum zu sehen. Das rund 80 Zentimeter große und 80 Kilogramm schwere Tier wird seit Freitag dieser Woche in einer Ausstellung in der französischen Auvergne gezeigt.

Ein Jäger hatte das Mammut im vergangenen Jahr im tiefgekühlten Boden der autonomen russischen Republik Sacha entdeckt. Forscher brachten es dann zu ersten Untersuchungen ins russische Jakutsk. Als Leihgabe kam das „Khroma“ genannte Jungtier nun für weitere Untersuchungen und die Ausstellung in Puy-en-Velay nach Frankreich.

Der Tierkörper ist weitgehend erhalten, lediglich der Kopf ist teilweise von wilden Tieren angefressen worden. „Khroma“ wird Anfang kommender Woche noch gründlich bestrahlt, um mögliche Bakterien abzutöten.

Nach bisherigen Erkenntnissen starb das Mammut-Baby im Alter von nur sechs Monaten. Aufgrund der eisigen Kälte in Sibirien blieb der Tierkörper mehr als 50 000 Jahre erhalten. Ende August soll - außerhalb der Öffnungszeiten des Museums - eine umfassende Autopsie beginnen. Die Forscher interessieren sich vor allem für die Eingeweide, von denen sie Hinweise auf die Lebensumwelt von „Khroma“, aber auch auf die Gründe für das Aussterben der Tiere erhoffen.

Nach Angaben des Museums sind bislang fünf Mammut-Babys in Sibirien entdeckt worden. In Deutschland war zuletzt die etwa 35 000 Jahre alte Mumie von „Dima“ zu sehen gewesen.

„Khroma“ wird für die Ausstellung bei minus 18 Grad Celsius in einer speziellen Kältekammer aufbewahrt.

(dpa)

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