Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama 85-Jähriger soll Strafe zahlen, weil er sich ausruhte
Nachrichten Panorama 85-Jähriger soll Strafe zahlen, weil er sich ausruhte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 27.11.2017
Der Rentner nahm an einer Haltestellen am Düsseldorfer Bahnhof Platz.  Quelle: dpa
Anzeige
Düsseldorf

 Das Schreiben an den älteren Herren sorgt in den Sozialen Netzwerken derzeit für jede Menge Diskussionsstoff. Da der 85-jährige Demenzkranke an einer Haltestelle an der Düsseldorfer Friedrich-Ebert-Straße eine achtminütige Pause einlegte und sich ausruhte, soll er nun 35 Euro Bußgeld zahlen. Das berichtete unter anderem die „Bild“-Zeitung. Mitarbeiter des Ordnungsamts beobachteten den herz- und demenzkranken Rentner, der täglich mit seiner Hündin spazieren geht, und notierten sich seine Adresse. Einige Zeit später bekamen er und seine 83-jährige Ehefrau Post vom Amt.

Ein Freund der Rentner postete die Schriftliche Verwarnung am Wochenende auf Facebook. „Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz“, hieß es in dem Schreiben.

Ein 85-Jähriger soll 35 Euro Bußgeld fürs Ausruhen zahlen. Quelle: Screenshot Twitter / HansDampf

Wie ein Stadt-Sprecher gegenüber der „Rheinischen Post“ sagte, ist der Bußgeldbescheid offenbar echt. Demnach könnte das Ordnungsamt den Mann für ein Mitglied der Obdachlosen- und Trinker-Szene gehalten haben. Nach einer Klärung ließe sich die Verwarnung wieder rückgängig machen.

Von RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals in direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus des AfD-Politikers Björn Höcke hat jetzt auch ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ermittelt nun gegen das Künstlerkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“.

27.11.2017

Eine junge Autofahrerin verunglückt. Doch die Polizei findet das Wrack nicht, und die Frau stirbt an ihren schweren Verletzungen. Nun scheitern ihre Eltern vor Gericht mit einer Schmerzensgeldklage gegen den Freistaat Bayern.

27.11.2017

Im thailändischen Actionstreifen „Ong Bak“ spielte er eine kleine Nebenrolle. Nun hat ein 32-jähriger Elefantenbulle in einem Zoo im Norden Thailands seinen Elefantenführer erschlagen. Nach Angaben des Zoos soll sich das Tier in einer hormonell bedingten aggressiven Phase befunden haben.

27.11.2017
Anzeige