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Einer der Höhepunkte ist die Schiffsparade gleich nach der Eröffnung© apn

Parade

821. Hamburger Hafengeburtstag eröffnet

Der 821. Hamburger Hafengeburtstag ist eröffnet. Mit dem traditionellen dreifachen Glockenschlag auf dem Museumsschiff „Rickmer Rickmers“ läutete Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) am Freitag das weltgrößte Hafenfest ein.

Mit zahlreichen Gästen stimmte der Senator die Hymne „Stadt Hamburg an der Elbe Auen“ an - während sich auf der Festmeile tausende Besucher mit Kameras und Ferngläsern drängten. Die Veranstalter des Hafengeburtstags erwarten bis Sonntag mehr als eine Million Besucher.

Bei der großen Einlaufparade fuhren - angeführt von der „Cap San Diego“ - mehr als 300 Schiffe aus aller Welt ein. Mit einem lautem Tuten des Nebelhorns begrüßte das Museums-Frachtschiff, das sonst an der Überseebrücke liegt, die Schaulustigen, die trotz Wolken und Nieselregens das maritime Treiben auf der Elbe verfolgten.

„Typisch Hamburger Schmuddelwetter, wir haben trotzdem gute Laune“, sagte ein Ehepaar aus dem nordrhein-westfälischen Kamen. Die Eheleute waren angereist, um die vielen historische Koggen und Windjammer zu bestaunen - etwa die barocke „Shtandart“ aus Russland. Der 30 Meter lange Segler ist ein Nachbau einer Zaren-Fregatte aus dem Jahr 1703.

Von den alten Seglern hob sich besonders die „PlanetSolar“ ab: Der futuristisch anmutende Katamaran ist mit einer Länge von 31 Metern das größte rein solargetriebene Boot der Welt. Dank riesiger Batterien kann das Schiff auch bei bewölktem Himmel zwei Tage lang durchfahren. Das Boot liegt beim Hafengeburtstag an der Kehrwiederspitze, Besucher können sich dort über Umweltschutz und Solartechnik informieren.

Bereits am Donnerstag hatte der 182 Meter lange Hubschrauberträger „Jeanne d’Arc“ aus Frankreich an der Überseebrücke festgemacht. „Das freut mich besonders, ich war auf dem Schiff Austauschoffizier“, sagte Thorsten Kähler. Der Flottillenadmiral war trotz der schlechten Wettervorhersage aus Wilhelmshaven nach Hamburg gekommen: „Einem alten Seebären macht das nichts aus.“

Einen spektakulären Anblick zum Schluss der Parade bot die „Thor“. Die Hubinsel mit ihren 82 Meter langen Beinen soll künftig Windparks auf offener See installieren. Viele Schiffe können bis Sonntag bei der „Open-Ship“-Aktion besichtigt werden. Im vergangenen Jahr nutzten rund 50 000 der insgesamt 1,2 Millionen Besucher das Angebot.

Neben der Schiffsparade zählt das traditionelle Schlepperballett am Samstagabend zu den Höhepunkten des Hafengeburtstags. Nach dem anschließenden Feuerwerk will Rockmusiker Udo Lindenberg von Bord des Luxusliners „Mein Schiff“ eine 20-minütige Version des Hits „Candy Jane“ spielen. dpa


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