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Landgericht Lüneburg.

Landgericht Lüneburg. © Philipp Schulze/Archiv

Kriminalität

Zeitungsbote kommt wegen Mordes in Lüneburg vor Gericht

Nach dem gewaltsamen Tod eines 51-Jährigen muss sich im Herbst ein Zeitungsausträger am Landgericht Lüneburg verantworten. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit.

Lüneburg. Die Staatsanwaltschaft hatte im Mai Anklage wegen Mordes erhoben. Sie wirft dem 42-Jährigen vor, das Opfer aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch mit mehreren Messerstichen getötet zu haben.

Vor der Tat am 1. April soll es auf dem Grundstück des Opfers zu einem Streit gekommen sein. Dem 42-Jährigen seien bei der Zustellung eines Wochenblatts wie schon zuvor Unregelmäßigkeiten vorgeworfen worden, hieß es weiter. Der Zeitungsbote soll daraufhin ein Messer geholt haben, um sich rächen zu können. Der Angegriffene wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, wo er aber wenig später starb. Der 42-Jährige soll die Stiche laut Anklagebehörde am Tattag bei der Polizei eingeräumt haben.

Der Prozess beginnt nach Angaben des Gerichtssprechers am 28. September. Zunächst wurden insgesamt sechs Verhandlungstermine angesetzt, ein Urteil könnte am 3. November fallen.

dpa


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