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Niedersachsen Zahlreiche Unfälle nach heftigem Schneefall auf vereisten Straßen
Nachrichten Niedersachsen Zahlreiche Unfälle nach heftigem Schneefall auf vereisten Straßen
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17:43 03.01.2010
Die Räumdienste auf den Autobahnen kamen kaum noch nach. Quelle: lni
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Großenkneten/Walsrode. Wegen des winterlichen Wetters mit Schnee und Eis ist es am Wochenende zu zahlreichen Unfällen auf Niedersachsens Straßen gekommen. Allerdings ging der Großteil davon glimpflich aus. Gleich sechs Unfälle zählte die Autobahnpolizei Ahlhorn am Samstag auf den schneeglatten Autobahnen 1 und 29 im Kreis Oldenburg. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Auf der Autobahn 1 staute sich der Verkehr wegen der Glätte zwischen Wildeshausen-West und Vechta am Samstag auf 20 Kilometern. Auf der Autobahn 27 geriet eine 39-jährige Bremerin am Samstag bei Verden beim Überholen mit ihrem Wagen ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Die Frau, ein 48-jähriger Mitfahrer sowie ein achtjähriges und ein acht Monate altes Kind blieben unverletzt. Zu schnell unterwegs war am Samstag ein 30 Jahre alter Autofahrer auf der Bundesstraße im Raum Munster (Kreis Soltau-Fallingbostel). Beim Überholen auf glatter Fahrbahn kam er von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Auch in Walsrode krachte am Samstag ein 37 Jahre alter Autofahrer gegen einen Baum. Er wurde ebenfalls nur leicht verletzt.

Welche Folgen der Gebrauch von Sommerreifen auf glatten Straßen haben kann, bekam der Fahrer eines Sattelzuges aus dem Raum Diepholz zu spüren. Er blieb mit seinem Lastwagen in der Nacht zum Sonntag an einer Steigung in Golmbach (Kreis Holzminden) liegen. Erst am Sonntagvormittag gelang es Helfern, den Sattelzug mit einem Traktor die Steigung hinaufzuziehen.

Auch die Polizei hatte mit der Glätte zu kämpfen. Bei einer Einsatzfahrt in Hannover-Stöcken konnte ein Beamter seinen Streifenwagen nicht mehr rechtzeitig stoppen und rutschte gegen eine Straßenbahn. Verletzt wurde niemand. Die Fahrerin der Bahn hatte den Unfall nicht einmal bemerkt.

Neben den Autofahrern sind auch Fußgänger von den starken Schneefällen beeinträchtigt. So stürzten durch die Last des Schnees am Wochenende im Harz an zahlreichen Stellen Bäume um, außerdem brachen Äste ab. Mehrere kleinere Straßen mussten gesperrt werden. Die Polizei riet zur Vorsicht bei Waldspaziergängen und empfahl, nicht ohne Schneeketten und Winterreifen in die Mittelgebirge zu fahren. lni

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