Navigation:
K+S will das Bergwerk wieder in Betrieb zu nehmen.

K+S will das Bergwerk wieder in Betrieb zu nehmen. © J. Stratenschulte/Archiv

Bergbau

Wirtschaftsminister Lies fordert Zukunft für Kalibergbau

SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies setzt sich für eine Fortsetzung des umstrittenen Kalibergbaus in Niedersachsen ein. "Ich möchte, dass so viele Arbeitsplätze wie möglich und auch das industrielle Know-how in Niedersachsen erhalten bleiben", sagte Lies am Mittwoch bei einer Besichtigung des seit 1987 stillgelegten Kalibergwerks Siegfried-Giesen bei Sarstedt südlich von Hannover.

Giesen. Dabei müssten natürlich auch die Belange des Umweltschutzes nach dem Stand der Technik bestmöglich berücksichtigt werden.

Wegen der weltweit steigenden Nachfrage nach Kalidüngemitteln beabsichtigt das Unternehmen K+S, das Kalibergwerk Siegfried-Giesen wieder in Betrieb zu nehmen. Dieses Bergwerk wurde bisher als potenzielles Reservebergwerk offengehalten. K+S vermutet am Standort rund 53 Millionen Tonnen an Kalirohsalzen, die einen Betrieb des Bergwerkes bis zu 40 Jahre ermöglichen würden.

Strittig ist dabei etwa der Umgang mit den Abbaurückständen. Kritiker wie der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) monieren, dass durch eine Aufhaldung die Umwelt zu stark belastet werde. Derzeit wird in Niedersachsen nur noch im Werk Sigmundshall bei Wunstorf Kalisalz gefördert. Die Förderung dort wird voraussichtlich 2021 eingestellt. Lies sagte: "Ich möchte, dass es dann in Giesen weitergeht, damit die Kumpel und der Bergbau eine Zukunft haben."

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie