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Stefan Wenzel (Grüne). Foto: Peter Steffen/Archiv

Stefan Wenzel (Grüne). Foto: Peter Steffen/Archiv

Umwelt

Wenzel weist Kritik von VW-Chef an Strompreisen zurück

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat die Aussage von VW-Konzernchef Matthias Müller kritisiert, die hohen Strompreise könnten den Batteriebau in Deutschland behindern.

Hannover. "Der reale Strompreis für die energieintensive Fertigung ist tendenziell so niedrig wie noch nie", sagte Wenzel der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Unternehmen, die für die Fertigung viel Energie bräuchten, erhielten zudem Entlastungen bei Umlagen, Netzentgelten und Steuern. Komponenten für Batterien würden zukünftig zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor des Automobilbaus werden, so Wenzel.

Hier müsse Deutschland zentrale Bausteine fertigen, um sich die Technologieführerschaft zu sichern. Die Industrie habe jedoch über Jahre Forschung, Entwicklung und Investitionen bei der E-Mobilität vernachlässigt. Der Minister forderte, das Lamentieren über Strompreise zu beenden und zukunftsfähige Modelle zu entwickeln.

Müller hatte in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung der Unternehmerverbände Niedersachsen gesagt, er befürchte, wenn die Energiekosten so blieben, wie sie seien, würden die Fabriken für die Zellfertigung nicht in Deutschland stehen. Das VW-Motorenwerk in Salzgitter ist gegenwärtig im Gespräch als möglicher Standort für die Batteriezellfertigung.

dpa


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