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Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) spricht.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) spricht. © Silas Stein

Tiere

Wenzel fordert zum Vogelschutz weniger Pestizideinsatz

Angesichts der dramatisch zurückgehenden Zahl der Vögel in Deutschland fordert der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne), dass weniger Pestizide zugelassen werden.

Hannover. "Notwendig ist eine glasklare schnelle Ursachenanalyse und konsequentes Handeln, das auch die drastische Rücknahme von Pestizidzulassungen umfassen kann", teilte Stefan Wenzel am Donnerstag mit. Denn die flächendeckende und häufige Anwendung von Pestiziden sei eines der Probleme in den Lebensräumen der Vögel.

Insgesamt ist in der EU die Zahl der Brutpaare in den landwirtschaftlichen Gebieten zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen, das ist ein Minus von 57 Prozent. Das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen.

Auch in Niedersachsen sind die Bestände nach Angaben des Umweltministeriums in Hannover zurückgegangen: Zum Beispiel gibt es heute rund 80 Prozent weniger Exemplare des Wiesenvogels Bekassine als noch vor 25 Jahren. Betroffen ist auch der Kiebitz. Bei den Feldvögeln ist der Rückgang des Rebhuhns auffällig: Landesweit hat die Zahl seit 1989 pro Jahr um etwa fünf Prozent abgenommen.

dpa


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