Navigation:
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). © Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Auto

Weil sieht nach Dieselgipfel erste Fortschritte

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat nach dem Dieselgipfel von "ersten Fortschritten" gesprochen. Weitere müssten allerdings folgen - "dessen sind sich alle Beteiligten nach meinem Eindruck auch bewusst", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch.

Hannover. Weil sitzt auch im Volkswagen-Aufsichtsrat, ebenso wie Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). "Ob auch Maßnahmen bei der Hardware möglich sind, wird Gegenstand einer weiteren Prüfung sein. Diese Diskussion ist also nicht beendet", betonte Weil.

Die deutsche Autoindustrie habe sich verpflichtet, bis Ende 2018 rund fünf Millionen Fahrzeuge mit Motoren der Schadstoffklassen Euro 5 und 6 auf eigene Kosten mit einem Software-Update nachzurüsten. Damit reduziere sich die Stickoxid-Belastung bei diesen Autos um 25 bis 30 Prozent. "Das ist ein wichtiger und notwendiger Beitrag der deutschen Unternehmen", erklärte Weil. "Umso unverständlicher ist es allerdings, dass die ausländischen Automobilunternehmen bislang keinerlei Aktivitäten erkennen lassen." Deren Diesel-Marktanteil liege bei 31 Prozent.

Die deutschen Autokonzerne hätten darüber hinaus Umstiegsprämien in Aussicht gestellt - für diejenigen, die ältere Dieselmodelle aufgeben zugunsten neuer Fahrzeuge. "Die Industrie muss diese Vorschläge jetzt sehr schnell konkretisieren", forderte Weil. Eine effektive Modernisierung der Fahrzeugflotte sei notwendig, um die Schadstoffbelastung zu senken.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie