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Stephan Weil und Bernd Althusmann.

Stephan Weil und Bernd Althusmann. © Julian Stratenschulte

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Weil: "Inklusion wird immer leichter"

Kurz vor der Landtagswahl zeigt sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zuversichtlich, dass die Probleme beim gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung an Schulen in Niedersachsen bald gelöst sein werden.

Hannover. "Ab jetzt, das prophezeie ich Ihnen, wird die Inklusion immer leichter werden", sagte Weil im Gespräch mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Das Land stelle gerade 650 Inklusionsfachkräfte ein, darunter Sozialpädagogen, Logopäden und Ergotherapeuten. Weitere würden folgen. Zudem habe Niedersachsen die Ausbildungszahlen für Sonderpädagogen verdoppelt. "Bei der übernächsten Landtagswahl wird Inklusion kein Thema mehr sein", sagte Weil.

Erst am Mittwoch hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der "HAZ" vor einer Überstürzung bei der Inklusion gewarnt. Es dürfe nicht dazu kommen, dass Förderschulen massiv abgebaut würden. "Manche Kinder mit Behinderung können in der Förderschule, manche auch in einer Inklusions-Schule gute Ergebnisse erzielen", sagte Merkel der Zeitung. Damit stärkte sie im Wahlkampf Weils Herausforderer, dem niedersächsischen CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann, den Rücken. Dieser hatte sich für ein Moratorium bei der Inklusion und einen Erhalt der Förderschulen ausgesprochen.

dpa


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