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Stephan Weil (SPD), Aufsichtsrat Volkswagen AG und Ministerpräsident.

Stephan Weil (SPD), Aufsichtsrat Volkswagen AG und Ministerpräsident. © J. Stratenschulte/Archiv

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Weil: Gehaltsobergrenze bei VW wichtiger Schritt

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die beschlossene Obergrenze bei den Gehältern der Top-Manager von Volkswagen als wichtigen Schritt bezeichnet.

Hannover. Die neue Vergütungshöhe sei deutlich reduziert worden, gleichzeitig sollten die Ziele für die variable Vergütung anspruchsvoller werden, erklärte der SPD-Politiker, der auch Mitglied des Volkswagen-Aufsichtsrats ist, am Freitag. "Insgesamt wird das neue Vergütungssystem einen Beitrag dafür leisten, Volkswagen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen." Zuvor hatte der Aufsichtsrat eine Reform des Vergütungssystems beschlossen.

Demnach soll der Vorstandschef künftig höchstens 10 Millionen Euro im Jahr verdienen, die Vorstandsmitglieder maximal 5,5 Millionen Euro. Diese Maximal-Einkommen könnten aber nur bei einer "herausragenden Unternehmensentwicklung" erreicht werden. Neben den Obergrenzen sieht das neue System vor, dass die Kriterien für die variable Vergütung, darunter umstrittene Bonuszahlungen, verschärft werden. Im Gegenzug wird das Fixgehalt angehoben. Das neue System gilt vom Geschäftsjahr 2017 an.

Hohe Managergehälter bei Volkswagen hatten für viel Kritik gesorgt. Der damalige Vorstandschef Martin Winterkorn kam 2011 auf ein Einkommen von rund 17,5 Millionen Euro. Dies lag vor allem an Bonuszahlungen angesichts von hohen Gewinnen.

dpa


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