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Niedersachsen Viereinhalb Jahre Gefängnis für tödliche Messerattacke
Nachrichten Niedersachsen Viereinhalb Jahre Gefängnis für tödliche Messerattacke
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12:24 24.04.2017
Ein Mann läuft am Landgericht Braunschweig vorbei. Quelle: Sebastian Gollnow/Archiv
Braunschweig

Das Gericht habe selten einen Prozess mit so widersprüchlichen Zeugenaussagen erlebt, sagte Richter Ralf Polomski am Montag bei der Urteilsverkündung im Braunschweiger Landgericht.

Beobachtet wurde die Tat von niemandem, auch von der Tatwaffe, einem Messer, fehlt jede Spur. Ausschlaggebend für die Verurteilung des 35-Jährigen war, dass er kurz nach der Tat den Schwiegervater des Opfers angerufen und sich bei ihm für eine tätliche Auseinandersetzung entschuldigt hatte. An seinen Schuhen befand sich außerdem Blut des Opfers.

Während der Verhandlung hatte der Angeklagte angegeben, aus Notwehr gehandelt zu haben. Das spätere Opfer habe Geld von ihm eintreiben wollen. Dieser Erklärung glaubte das Gericht allerdings nicht. Das genaue Motiv ließ sich in dem Prozess nicht klären.

Das Gericht wertete die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft und die Anwältin der Witwe des Verstorbenen hatten acht Jahr Haft gefordert, die Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert. Ob sie gegen das Urteil in Revision gehen, stand kurz nach der Urteilsverkündung noch nicht fest.

Zu dem Streit zwischen den beiden Männern war es auf einem Parkplatz an einem Kleingartenverein in Braunschweig gekommen, wo die beiden mit ihren Familien zuvor den Tag verbracht hatten.

dpa

Die Digitalisierung wird sich nach Einschätzung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) positiv auf Deutschland als Produktionsstandort auswirken. Digitale Technologien seien kein Jobkiller, sagte VDI-Direktor Ralph Appel am Montag auf der Industrieschau Hannover Messe.

24.04.2017

Weil sie nach dem Todessturz eines 26-Jährigen aus dem Amtsgericht Hameln Polizisten angegriffen haben sollen, müssen sich fünf Männer und eine Frau vor Gericht verantworten. Am Montag sollen nach Verlesung der Anklage Verständigungsgespräche der Prozessbeteiligten im Landgericht Hannover stattfinden.

24.04.2017

Er hatte es eilig, sehr eilig. Der Grund ist natürlich ebenso wenig plausibel wie ironisch.

24.04.2017