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VORSORGE: Eine Assistentin überprüft im Mammografie-Zentrum Hannover die Aufnahme einer Brust.© dpa

Studie

Viele Frauen nutzen Brustkrebs-Vorsorge nicht

Sechs von zehn Frauen in Niedersachsen und Bremen machen von der Möglichkeit der kostenlosen Früherkennung von Brustkrebs Gebrauch. „Mir ist es wichtig, dass sich noch mehr Frauen als bislang regelmäßig untersuchen lassen“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild  (CDU).

HANNOVER. Ross-Luttmann war 2007 selber an Brustkrebs erkankt. Über eine Million der zum Mammografie-Screening eingeladenen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren hätten das Angebot seit seiner Einführung vor drei Jahren genutzt. Bei mehr als 5000 von ihnen wurde ein Tumor entdeckt. Die Untersuchung wird von den Krankenkassen bezahlt.

Brustkrebs sei die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen, erklärte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Eberhard Gramsch. „Die Mammografie ist die derzeit beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.“ Sie ermögliche auch das Aufspüren von Kleinst-Tumoren, die mit sehr hohen Heilungschancen behandelt werden können. “32 Prozent der entdeckten Karzinome sind zehn Millimeter oder noch kleiner“, sagte Gramsch.

Nach der bisherigen Statistik können fünf von 1000 Frauen, die 20 Jahre lang regelmäßig an dem Screening teilnehmen, davor bewahrt werden, an Brustkrebs zu sterben. Weiteren fünf Frauen wird ein Schicksal als Krebspatientin erspart, weil der Tumor dank der Mammografie in einem sehr frühen Stadium entdeckt wird. Bei 50 von 1000 Frauen wird während des Screenings eine Gewebeprobe entnommen, die sich dann als unauffällig herausstellt. dpa


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